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Pfiffige Ideen und Tipps für Hobby-Gärtner

Was bei Giftpflanzen im Garten zu beachten ist

Posted on | März 22, 2019 | No Comments

Wunderschöne Blüten und leuchtende Farben sind die auffälligsten Merkmale von vielen giftigen Gartenpflanzen. Hier ist Vorsicht geboten, vor allem, wenn Kinder regelmäßig im Garten spielen, die gern mal eine Beere vom Strauch pflücken und probieren.

Besonders schön ist es im Garten, wenn alles blüht und gedeiht. Einige Pflanzen jedoch sind gefährlich, obwohl sie überhaupt nicht danach aussehen. Sie begeistern mit wunderschönen Blüten und strahlend leuchtenden Farben. Giftpflanzen stellen eine nicht unerhebliche Gefahr im Garten dar.

Gefährliche Schönheiten im Garten

Obwohl bekannt ist, dass einige Pflanzen giftig sind, wachsen sie in vielen Kleingärten. Die Gründe sind offensichtlich, denn sie sehen einfach wunderschön aus. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Tollkirsche und die Engelstrompete. Beide sind so stark giftig, dass ihr Verzehr zum Tode führt. Andere Pflanzen wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose sind so gefährlich, weil sie leicht mit dem gesunden Bärlauch zu verwechseln sind. Wer jedoch Maiglöckchen isst, wird Herzrhythmusstörungen schlimmstenfalls bis hin zum Herzstillstand erfahren.

Die Engelstrompete – Bildurheber: skyman / 123RF Standard-Bild

Ein besonders schöner Hingucker in jedem Garten ist der Goldregen. Doch auch dieser ist sehr giftig. Vor allem Kinder sind stark gefährdet, denn schon der Verzehr von 15 Samen des Goldregens kann zu ernsthaften Beeinträchtigungen führen. Hat jemand vom Goldregen probiert, tritt ein unangenehmer Brechreiz auf, der aber dafür sorgt, das Gift wieder aus dem Körper zu befördern.

Auch der leuchtend blaue Rittersporn ist sehr giftig. Deshalb wird vom Verzehr sämtlicher Pflanzenteile dringend abgeraten. Die enthaltenen Alkaloide sorgen für Hautreizungen, Übelkeit und Erbrechen. Schlimmstenfalls kann die Atmung gelähmt werden, was zum Tode führt.

Der rote Fingerhut ist ein echtes Highlight in jedem Garten. Die schöne Form fordert geradezu dazu auf, die Blüten als Fingerhut beim Spielen zu benutzen. Doch die enthaltenen Giftstoffe sorgen für unangenehme Beschwerden.

Der giftigste Vertreter in ganz Europa ist der Eisenhut. Seine leuchtende Farbe täuscht darüber hinweg, dass er nicht einmal berührt werden möchte. Sein Gift dringt durch die Haut in den Körper ein und kann sogar zu Herzversagen führen.

Grundlegende Vorsichtsmaßnahmen

Giftige Gartenpflanzen sollten nur mit Handschuhen berührt werden. Spielen Kinder im Garten, sollten Erwachsene als Aufsichtspersonen dabei sein. Falls es doch einmal zum Verzehr einer Giftpflanze kommt, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen.

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