Dein Garten

Pfiffige Ideen und Tipps für Hobby-Gärtner

Der Rosenbogen: Gleichermaßen Blickfang wie Rankhilfe für Pflanzen

Posted on | Oktober 26, 2018 | No Comments

Ein Rosenbogen oder auch Laubengang kann bei richtiger Montage zwei Funktionen erfüllen. Er ist in erster Linie ein wunderschöner Blickfang im Garten und trennt zwei Bereiche geschickt voneinander ab. Gleichzeitig dient er als Rankhilfe für Kletterrosen und sorgt für ein geradezu märchenhaftes Flair.

Die richtige Montage eines Rosenbogens ist Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer des Gestaltungselements. Dabei spielt die Verankerung im Boden eine entscheidende Rolle. Vor allem wenn Sie es spielerisch und verträumt romantisch mögen, ist der Laubengang ein tolles Garten-Accessoire.

Die Wahl des passenden Modells

Rosenbögen sind in den unterschiedlichsten Ausführungen im Fachhandel erhältlich. Sie werden nach Material und nach Design unterschieden. Es gibt sie aus Metall, Holz und Kunststoff. Dabei bringt jedes Material Vor- und Nachteile mit, die unbedingt im Vorfeld genauer betrachtet werden sollten. Ein solcher Laubengang aus Metall hat eine lange Lebensdauer und trotzt bei entsprechender Beschichtung jeglicher Witterung. Holz und Kunststoff hingegen müssen regelmäßig gepflegt werden, damit sie durch Wind und Wetter keinen Schaden nehmen. Die Pflege gestaltet sich häufig als schwierig, wenn der Bogen bereits stark zugewachsen ist.

Einfacher Aufbau mit Schwerpunkt Bodenverankerung

Der Rosenbogen kann sowohl als Trennelement für zwei verschiedene Gartenbereiche als auch als Torbogen für den Garteneingang verwendet werden. In jedem Fall ist er ein absoluter Hingucker, der für eine romantische Atmosphäre sorgt. Der Aufbau ist relativ einfach, abhängig vom gewünschten Standort. Ist der Platz starken Witterungseinflüssen ausgesetzt, muss die Verankerung im Boden besonders sorgfältig sein. Gegebenenfalls ist eine Verschraubung in Beton zu empfehlen.

Die Verankerung mit Bodenhaken

Ist der Rosenbogen aufgebaut, muss dieser im Boden fixiert werden. Dies erfolgt im Normalfall mit Hilfe mitgelieferter Bodenhaken. Das Prinzip ähnelt dem des Zeltaufbaus, wobei das Zelt mit Heringen gesichert wird. Die Haken werden ebenfalls in den Boden gesteckt und geben dem Rosenbogen so den nötigen Halt. Dabei sollten sie eine Länge von etwa 40 Zentimetern haben. Durch das Gewicht eines Laubengangs, das durch die Rosen und deren schwere Blüten nochmals deutlich erhöht wird, verbessert sich die Standfestigkeit des Gestaltungselements zusätzlich. Wichtig ist es, auf jeder Seite des Bogens mindestens zwei Bodenhaken zu befestigen. Allerdings sind diese auch einzeln im Fachhandel erhältlich, sodass bei Bedarf nachgerüstet werden kann. Wer seinen Rosenbogen auf einer Betonfläche verschrauben möchte, sollte das gewünschte Modell vorab genau prüfen. Denn nicht alle verfügen werkseitig über entsprechende Schraublöcher. Hier noch eine Empfehlung, wer sich für Rosenbogen interessiert, kann sich online informieren und auch kaufen bei Kuheiga.

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Die besten Garten Apps: Digitale Unterstützung für die grüne Oase

Posted on | Oktober 3, 2018 | No Comments

Es gibt nahezu kein Segment im alltäglichen Bereich, das nicht über eine App abgedeckt wäre. Auch für den Garten gibt es hilfreiche Anwendungen direkt auf dem Smartphone die einem dabei helfen, Schädlinge auszumachen, den Garten richtig zu bepflanzen oder dem Pollenflug aus dem Weg zu gehen. Hier die fünf  spannendsten Apps:

 

 

 

 

 

 

 

1.  Nützlinge- Garten App
In jedem Garten finden sich auch Schädlinge wieder, die dem Gärtner das Leben mitunter schwer machen können. Für jeden kleinen Übeltäter gibt es allerdings auch einen guten Gegenspieler, den Nützling. Die App bietet die Möglichkeit, nach Eingabe des Namens vom Schädling einen geeigneten Nützling zu finden und ihn entsprechend einzusetzen, um die Pflanzen zu schützen.

2.     Pflanzendoktor- App
Genau wie Menschen können auch Pflanzen krank werden und um herauszufinden, was dem guten Stück fehlt gibt es jetzt die Pflanzen Doktor-App. Durch gezielte Menüführung kann der Nutzer die Art seiner Pflanze auswählen und dort genau nachlesen, welche Ursachen es für die Krankheit gibt und welche Hilfen hier angewendet werden können, damit es der Pflanze schnell besser geht und sie gut gedeiht.

3.     PlantNet Pflanzenbestimmung
Wer den Namen seiner Pflanze nicht kennt, für den ist die PlantNet Pflanzenbestimmungs-App genau die richtige Wahl. Hier genügt es, ein Foto der Pflanze zu machen. Die App stimmt dieses dann in einer großen Datenbank mit mehr als 4100 Pflanzenarten ab und liefert einem in Sekundenschnelle den richtigen Namen.

4.     Pollenflug-App
Für Allergiker ist die Zeit des Pollenflugs immer wieder eine Herausforderung. Wie gut das es die neue Pollenflug-App gibt. Die sagt einem, wann welche Pollen unterwegs sind und macht das Leben so etwas leichter.

5.     Gemüse-Gärtner App
Hier dreht sich alles rund um den Anbau von Gemüse und das nicht nur im eigenen Garten, sondern auch auf dem Balkon. Die App liefert viele wertvolle Informationen zu Anzucht, Pflege und Ernte der unterschiedlichsten Gemüsesorten und ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene eine große Hilfe.

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Superfood im eigenen Garten anpflanzen

Posted on | August 21, 2018 | No Comments

In Sachen gesunder Ernährung setzen viele Menschen auf die sogenannten Superfoods, Obst und Gemüse mit besonders vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Diese lassen sich auch im heimischen Garten anbauen.

Einheimische Früchte können exotische Superfoods oft ganz einfach ersetzen. Sie verfügen über ebenso viele wertvolle Inhaltsstoffe wie ihre „Konkurrenz“ aus Übersee. Dass beim Konsumieren der regionalen Produkte die Umwelt entlastet wird, ist ein weiterer Pluspunkt, den diese zu bieten haben.

Wirklich wertvoll oder einfach nur hochgejubelt?

Dem Verbraucher fällt es oft nicht leicht zu erkennen, welche Früchte tatsächlich über besonders viele wichtige Inhaltsstoffe verfügen. Schuld daran sind die Marketingspezialisten, die relativ unbekannten exotischen Früchten wahre Wunderkräfte zuschreiben. Dabei vergessen diese jedoch, dass auch in den heimischen Gärten viele Früchte wachsen, die mindestens ebenso gehaltvoll sind.

Chia-Samen – ein leicht zu ersetzender Trend

Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Verbraucher nicht irgendwo über die hochgelobten Chia-Samen „stolpert“. Dabei handelt es sich um einen echten Trend, denn diese Samen verfügen über einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Doch dass Leinsamen sogar einen doppelt so hohen Anteil derselben besitzen, ist den meisten Verbrauchern nicht bekannt.

Blaubeeren im eigenen Garten anbauen

Ähnlich ist es mit den exotischen Acai-Beeren, die über einen außerordentlich hohen Anthocyangehalt verfügen. Warum aber in die Ferne schweifen, wenn derselbe Effekt mit normalen Heidelbeeren erzielt werden kann? Anthocyan ist dafür bekannt, dass der Stoff das Herzinfarktrisiko senkt und gleichzeitig den Blutzucker auf einem konstanten Niveau hält.

Regionale Früchte als Superfoods mit entscheidendem Vorteil

Wer sich darauf konzentriert, sein Interesse an Superfoods auf heimisches Obst und Gemüse zu beschränken, tut gleichzeitig der Umwelt Gutes. Schließlich entfallen lange Wege, die mit Kraftfahrzeugen zurückgelegt werden müssten. Außerdem sind regionale Produkte besonders frisch, weil sie direkt nach der Ernte in den Handel gelangen.

Auch die Hagebutte kann sich durchaus in die Liste der einheimischen Superfoods einreihen. Sie verfügt über viele wertvolle Inhaltsstoffe und begeistert zudem mit einem hervorragenden Geschmack.

Optimale Anbaubedingungen bietet der heimische Garten, wo je nach Jahreszeit, verschiedene Superfoods eine neue Heimat finden können. Sie ergänzen die bewusste Ernährung und schonen den Geldbeutel.

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Motorsensen: Kleine Schwester des Rasenmähers noch immer unersetzlich

Posted on | Juni 26, 2018 | No Comments

Motorsensen zum Rasentrimmen, Motorsensen zum Mähen oder zur Mäh-Vorbereitung. Motorsensen für die Wiesen- und Landschaftspflege oder einfach für den Feinschliff zur sauberen Grünpflege: es ist schier unmöglich einen gepflegten Rasen sein eigen zu nennen, ohne zusätzlich zum Mäher auch mit einer Motorsense ans Werk zu gehen. Aber was ist das eigentlich und wo kommen die Dinger her? Wir haben dazu etwas für Sie zusammengestellt.

Bereits im 17. Jahrhundert kümmerte man sich um Garten- und Parkflächen. Dabei gilt vor allem der Rasen als spezifische Erfindung des Menschen. So entsteht der Rasen aus viele Gräsern die kurz geschnitten werden, wie wir ihn heute kenne. Früher sorgten Schafe für schön kurz „gemähten“ Rasen. Erst 1830 wurde der maschinelle Rasenmäher von einem Engländer erfunden und löste gewissermaßen die Schafe ab.

Rasenpflege: dann kam die Motorsense

Gerade für unwegsames Gelände, dichtes Gestrüpp oder den Rand des Rasens bestens geeignet sorgt die Motorsense für zügig gekürztes Grün und u. a. den ordentlichen Beschnitt am Rande der Grünflächen. Zur genaueren Funktion der Motorsense lässt sich zunächst sagen, dass mittels einer Welle vom Motor aus ein schnell rotierendes Trimm-Werkzeug angetrieben wird. Dieses schneidet im sogenannten Freischnitt-Verfahren das Grüngut ohne Gegenschneide. Der Unterschied zwischen elektrischer und der Benzin-Motorsense ist optisch zunächst nur der, dass bei der elektrischen Version anstelle eines Motors ein Kabel verläuft. Unter den Benzin betriebenen Sensen gibt es zahlreiche Unterschiede, vor allem beim Fassungsvermögen des Tanks. Hier sind in der Regel Modelle zwischen 0,5 Liter und 1,5 Litern Fassungsvermögen erhältlich. Außerdem werden die Motoren in 2-Takter welche etwas leistungsschwächer sind und den kraftvolleren sowie teureren 4-Taktern unterteilt.

Der Kauf der Motorsense

Vor dem Erwerb einer Motorsense gilt es vor allem eines zu beachten: Bei einem Benziner Modell sollte geprüft werden, ob das ins Auge gefasste Gerät über einen Front- oder Heckantrieb verfügt. Von Vorteil ist hier klar der Heckantrieb, da der schwerere Motor so besser ausbalanciert werden kann. So zeiht das Gewicht nicht unnötig nach unten und die Arbeit wird nicht künstlich erschwert. Auch sollte der Tank mindestens 0,5 Liter fassen, um unnötig häufiges Nachfüllen zu vermeiden. In Sachen Ökologie punktet die elektrische Motorsense. Auch bezogen auf das Gewicht überzeugt die elektrische Schwester. In Sachen Leistung hinggeen sind erhebliche Abstriche bei der Strom getriebenen Variante zu machen. Tabellarisch zusammengefasst und bewertet finden Sie die besten Motorsensen im Vergleich hier: Was Sie über eine Motorsense wissen sollten, erfahren Sie hier.

Die Motorsense – nicht nur von Profi-Freischneidern, wie Landschaftsbauer, Parkpfleger und Behörden gern genutzer Helfer im Garten.

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Schon jetzt an die passenden Outdoormöbel denken

Posted on | Februar 9, 2018 | 1 Comment

Das Thermometer sinkt zwar in den Minusbereich, hier und da liegt auch in flacheren Gefilden Schnee und wenn nicht, dann ist es oft unangenehm nasskalt. Aber das ist kein Grund für Garten- und Terrassenbesitzer Trübsal zu blasen, denn Frühjahr und Sommer stehen bereits vor der Tür. 

Ein schöner Garten ist das eine, aber was nutzt einem stolzen Gartenbesitzer das alles, wenn er nach getaner Arbeit dort keine Zeit verbringen kann? Eine kleine Terrasse muss schon sein, vielleicht auch ein Stück Rasen. Irgendein kleiner Platz wo man Tisch und Stühle aufstellen kann, die wärmende Sonne genießen kann und um sich herum die sprichwörtlichen Früchte seiner Arbeit.

Dabei ist allerdings zu bedenken, dass man gerade bei Gartenmöbeln die Qualität nicht aus den Augen lassen sollte. Im Zweifel investiert man lieber in etwas teurere Outdoormöbel, hat dafür aber länger seine Freude damit. Die Belastung durch Wind, Regen und auch durch die Sonne können Outdoormöbeln zusetzen. So manch Schnäppchen landet deshalb schon nach dem ersten Jahr auf dem Sperrmüll. Und spätestens wenn im Folgejahr die nächste Gartenausstattung angeschafft werden muss, ist die Ersparnis dahin – i. d. R. dürfte man wahrscheinlich sogar mehr bezahlen.

Wohlfühlen auf der eigenen Terrasse

Da im Umkehrschluss aber natürlich nicht gilt, dass besonders teure Stücke auch qualitativ die Nase vorn haben, sollte man beim Kauf von Outdoormöbel einige Punkte im Blick haben.

Nummer 1 ist und bleibt natürlich die Wetterbeständigkeit der verwendeten Materialien. Kann an bestimmten Stellen Rost ansetzen? Splittert die Farbe schnell ab? Ist das Holz gut vor Schädlichen geschützt? Ein anderer Punkt wäre etwa die Flexibilität der Möbelstücke. Auch wenn sie im Prinzip wetterfest sind, muss man sie ja nicht zwangsläufig im strömenden Regen stehen lassen. Es kommt also auch darauf an wie schnell und einfach man die Outdoormöbel von A nach B bringen kann.

Das ist die praktische Seite, die muss jetzt natürlich nur noch mit der finanziellen und optischen Seite in Übereinstimmung gebracht werden. Vielleicht lässt man sich am Besten von Experten für Outdoormöbel in Gastronomie & Hotellerie, zum Beispiel objektmoebel24.de, beraten. Schließlich kann man es ja auch übertreiben. Wetterfest gegenüber der hiesigen Intensität der Sonne sollte sein, die Stühle und Tische müssen jetzt aber auch nicht Bedingungen wie in der Sahara aushalten. Beim Design kann man sich über die kurz- und langfristigen Trends informieren, vielleicht auch das ein oder andere kombinieren, so das am Ende genau die Outdoormöbel im Garten oder auf der Terrasse stehen, die man haben wollte.

Nach getaner Arbeit, ein Glässchen Wein.

Wie steht es mit Ihnen? Was gehört für Sie zur richtigen Gartenausstattung dazu? Ist es die Sitzecke samt Tisch? Vielleicht eine klassische Holzbank? Oder doch lieber die Sonnenliege, um sich die Bräune zu Hause zu holen? Wer weiß, vielleicht haben Sie auch noch eine gute alte Hollywoodschaukel im Garten stehen. Beschreiben Sie uns doch einfach kurz Ihre Gartenausstattung, oder noch viel besser, schicken Sie einfach ein Foto davon.

4 ziemlich ungewöhnliche Düngemittel

Posted on | Januar 24, 2017 | No Comments

Düngemittel gibt es viele. Vom eigenen Kompost bis zur Chemiekeule. Aber man kann auch mit ziemlich ungewöhnlichen Mitteln guten Dünger herstellen. Vielleicht nicht immer für den eigenen Garten geeignet, aber man lernt ja nie aus.

A wie Ammoniumsulfat. Die Ammoniumsulfatlösung ist glasklar, aber ein wenig dickflüssig. Ungefähr so wie Glycerin. Zumindest im Originalzustand. Hinter dem etwa sperrigen Namen verbirgt sich eine Salzlösung von Ammoniak oder Schwefelsäure, klingt gefährlich, ist aber inzwischen zu einem der wichtigsten Düngemittelzusatzstoffen geworden.

Und auch wenn das jetzt alles sehr chemisch-künstlich kling, Ammoniumsulfat wird zum Beispiel auch in biologischen Kläranlagen als Bestandteil der Nährstoffmischung für Mikroorganismen genutzt.

Klärschlamm klingt auf den ersten Blick nicht gerade wie etwas, was man über Gärten und Felder ausbreiten möchte. Und man bearbeitet ihn natürlich auch erst, ehe ein sinnvoller Dünger daraus wird. Am Ende geben aber rund 20% der getrockneten Masse dank eines hohen Stickstoffanteils, sowie Kalk, Kalium und Phosphor einen guten Dünger ab. Einziges Problem sind die restlichen 80% in denen sich unteranderem Schwermetalle befinden, weshalb z.B. Klärschlamm in Österreich in einigen Bereichen als Düngemittel verboten ist.

Und nochmal A, diesmal wie Algensaft. Ja, auch mit Algen wird seit Jahrhunderten gedüngt. Früher natürlich nur in Küstengebieten, heute kann aber jeder auf die Wirkstoffe der Meerespflanzen zurückgreifen. Entsprechend werden die Algen heute auch nicht mehr nur am Strand gesammelt, sondern es gibt spezielle Schiffe die die Ernte einfahren.

Bei der Herstellung des Algensaftes werden die Algen zerkleinert und rund 14 Tage gelagert, so das eine Milchsäuregärung einsetzt. Daraus wird schließlich der Saft gewonnen. Vorteil der Methode ist ein besonders hochwertiges Düngeprodukt, der Nachteil liegt aber daran, dass hohe Qualität zulasten der Quantität geht. Deshalb gibt es auch ein Verfahren, bei dem die Algen erhitzt und danach schockgefroren werden. Das Verfahren erzeugt zwar eine größere Menge, aber viele Inhaltsstoffe gehen dabei auch verloren.

B wie Blutmehl. Ja, man kann auch mit aus Tier- und Schlachtabfällen gewonnenem Blutmehl düngen. (Genauso wie eben auch mit Tier- oder Fischmehl.) Damit sorgt man zwar irgendwie dafür, dass die Gartenprodukte nicht mehr so wirklich vegetarisch sind, auf der anderen Seite gilt diese Art Dünger als besonders produktiv.

Dementsprechend unbeliebt ist Blutmehl auch und wird in der ökologischen Landwirtschaft auch nicht verwendet. Das man sich damit zum Beispiel einer BSE-Gefahr aussetzt wurde allerdings wissenschaftlich inzwischen widerlegt.

Vertikutieren – Wohltat für den Rasen

Posted on | März 27, 2015 | No Comments

Das Vertikutieren ist eine Grundvoraussetzung für ein gutes Wachstum des Rasens. Mit wenigen vorbereitenden Maßnahmen können hervorragende Ergebnisse erzielt werden.
Wenn der Rasen in sattem Grün erstrahlt, schlägt das Herz des Kleingärtners höher. Er zeigt, dass die Pflegemaßnahmen erfolgreich waren. Gleichzeitig ist er ein deutlich sichtbares Aushängeschild, das die Kompetenz seines Besitzers untermauert. Eine wichtige Maßnahme zur Pflege des Rasens ist das Vertikutieren, das etwa zweimal im Jahr durchgeführt werden sollte.

Was Vertikutieren bewirkt

Vertikutieren ist für eine bessere Durchlüftung des Rasens wichtig. Durch den Senkrechtschnitt werden alte Mähreste, Moos und Verfilzungen aus dem Rasen entfernt. Gleichzeitig wird er ausgedünnt. Das Vertikutieren sorgt außerdem dafür, dass die Wurzeln Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff besser aufnehmen können.
Auf diese Weise wächst der Rasen besser und wird dichter und strapazierfähiger. Ein leuchtend grünes Gesamtbild ist die Belohnung für die intensive Pflege.Rasen vertikutieren

Timing ist gefragt

Wird der Rasen regelmäßig gepflegt, reicht es aus, ihn zweimal im Jahr zu vertikutieren. Dies sollte vor Beginn der Wachstumsphase im Frühling das erste Mal und ein weiteres Mal zu Beginn des Herbstes geschehen. Es kann durchaus möglich sein, dass auch mehrmaliges Vertikutieren notwendig wird. Ob dies der Fall ist, lässt sich auf einfache Weise herausfinden. Dazu wird ein Grubber durch die Grasnarbe gezogen. Bleiben Moos- oder alte Mähreste an den Zinken hängen, ist es an der Zeit zu vertikutieren.

Vertikutieren im Frühjahr

Sobald die Wachstumsphase beginnt, wird der Rasen vorbereitet. Gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum optimalen Ergebnis. Der Rasen braucht im Frühjahr einen stickstoffbetonten Dünger, der zum Wachstum anregt. Etwa zwei Wochen nach dem Düngen kann der Rasen das erste Mal auf etwa 4 Zentimeter Schnitthöhe gemäht werden. Nach weiteren zwei Wochen wird dann das zweite Mal gemäht. Anschließend ist der Rasen bereit für den Vertikutiervorgang. Da dieser Vorgang eine Strapaze für den Rasen darstellt, ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen durch Dünger eine wichtige Voraussetzung. Nur so kann er sich schnell erholen und gesund und kräftig nachwachsen.
Neben Vertikutieren im Frühjahr sollte im Herbst idealerweise nochmals so verfahren werden.

Korrekt vertikutieren

Ist der Rasen bereit für den Vertikutiervorgang, hängt alles vom Wetter ab. Der Boden sollte trocken sein, und es sollte noch keinen Bodenfrost geben. Nachdem der Rasen abgemäht ist, kann mit dem Vertikutieren begonnen werden. Dies geschieht in eine Richtung, möglichst gleichmäßig und ohne stehen zu bleiben. Beim nächsten Mal wird in entgegengesetzter Richtung vertikutiert. Der Vertikutierer muss so eingestellt werden, dass er keine Grasnarben herausreißen kann.
Ist der Vorgang abgeschlossen, braucht der Rasen eine gute Pflege, um sich schnell wieder davon zu erholen. Er sollte möglichst wenig betreten werden und nochmals mit stickstoffbetontem Dünger versorgt werden. Außerdem muss der Rasen gut gewässert werden, damit er sich schnell aufrichten und wieder nachwachsen kann.
Mehr Infos hier.

Elektro- oder Benzinvertikutierer? Gekauft oder geliehen?

Wer keinen Vertikutierer anschaffen möchte, hat die Möglichkeit, ein solches Gerät gegen eine geringe Ausleihgebühr im Baumarkt oder Gartenfachmarkt auszuleihen. Es lohnt sich aber durchaus, in ein eigenes Gerät zu investieren, wenn der Rasen öfter vertikutiert werden muss. Gute Vertikutierer sind bereits für weniger als 200 Euro im Handel erhältlich.
Elektro-Vertikutierer eignen sich vor allem für kleinere Rasenflächen. Etwas unpraktisch ist das Stromkabel, das durch die Messer schnell beschädigt werden kann. Es ist also Vorsicht geboten. Auch das geringe Eigengewicht kann einen Nachteil darstellen. Für größere Flächen sind Benzin-Vertikutierer auf jeden Fall besser geeignet. Sie sind außerdem schwerer und können dadurch auch trockene und sehr feste Böden sehr gut bearbeiten.

Der heimische Garten in der kalten Jahreszeit

Posted on | März 3, 2015 | No Comments

Zu dieser Jahreszeit sollte der heimische Garten schon winterfest gemacht worden sein. Es macht Sinn, eine Frostschutz-Plane für ein bepflanztes Hochbeet zu kaufen. So können die Pflanzen unbeschadet den Winter überstehen und im nächsten Jahr wieder ihre volle Pracht entfalten. Für schöne mediterrane Pflanzen kann die Unterbringung in einem Gewächshaus günstig sein. Alternativ können diese Pflanzen aber auch im Wintergarten oder einfach in der Wohnung überwintern. Wer auch im nächsten Jahr wieder Freude an seinen farbenfrohen Dahlien haben möchte, sollte die Knollen noch vor dem ersten Frost ausgegraben haben und möglichst dunkel lagern. Dafür ist ein Gewächshaus nicht so günstig. Am besten bringt man die wertvollen Knollen im Keller oder in einem dunklen Abstellraum unter. Diese können dann im nächsten Frühjahr nach den Eisheiligen wieder nach draußen gepflanzt werden. Man kann die Dahlien etwa zwei Monate vorher schon gerne in der Wohnung oder im Gewächshaus vorziehen. So kann man früh die erste Blüte erreichen.

Wer sein Hochbeet womöglich im Herbst komplett oder vielleicht zum Teil von Pflanzen befreit hat, kann die vorgezogenen Dahlien dann dort einbringen. So braucht man im nächsten Jahr nicht unbedingt neue Pflanzen für das Hochbeet zu kaufen. Je nach Art und Umfang des heimischen Gartens müssen vor dem Winter aber noch einige andere Dinge erledigt werden, um auch im nächsten Jahr für einen Augenschmaus zu sorgen. Sträucher und Hecken sollten zurecht geschnitten und die Rosen zurückgestutzt werden. So mancher Garten-Liebhaber sehnt sich vielleicht auch schon sehr danach, endlich ein letztes Mal für das Jahr den Rasen zu mähen. So sehr das Gärtnern auch Spaß machen mag, so kann man nach vielen Monaten ausgiebiger Pflanzen-Pflege wohl auch eine kleine Pause gebrauchen, um dann mit neuer Energie in die nächste Garten-Saison zu starten.

Im Herbst kommt für viele Gärtner noch das lästige Herbstlaub hinzu. Je nach Menge der Blätter sollte man schauen, ob man das Problem vielleicht mit einem Laub-Sauger oder evtl. mit dem Rasenmäher behebt. Ansonsten gibt es natürlich noch die meist aufwändigere Methode, das Ganze mit dem Laubbesen anzugehen. Es gibt im Herbst also noch etwas Arbeit im Garten zu erledigen, die sich aber im Hinblick auf das nächste Garten-Jahr durchaus lohnt! Denn wer schon im Herbst mitdenkt und seine Pflanzen gut für den Winter vorbereitet, der hat auch später noch Freude an seinen Lieblingen. Es wäre doch sonst zu schade, wenn man sich im nächsten Jahr nochmals neue Pflanzen kaufen müsste, obwohl man sich mit ein wenig Pflege diese Kosten hätte sparen können.

Der Garten hat im Herbst aber nicht nur Verfall und Leere zu bieten. Weit gefehlt! Es gibt noch so einige hübsche Herbst-Pflanzen, die den Garten in seiner neuen Pracht erstrahlen lassen. Die bekanntesten Herbst-Blumen sind wohl die Astern mit ihren vielfältigen Farben und Formen. Es gibt diverse Sorten dieser tollen Blumen – sowohl ein- als auch mehrjährige Pflanzen. Da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Hübsche Erika-Pflanzen runden das Ganze noch ab und präsentieren sich auch den ganzen Winter über im Garten. Besonders bei Schnee sind diese Blumen hübsch anzusehen. So ausgezeichnet vorbereitet kann der Winter kommen.

Bäume richtig beschneiden: Die 7 wichtigsten Tipps

Posted on | Februar 7, 2014 | No Comments

Man sollte nicht einfach drauf los "schnippeln"

Man sollte nicht einfach drauf los „schnippeln“

Bald ist wieder Frühjahr. Es können wieder Bäume gepflanzt werden. Wer jetzt Setzlinge einkauft, sollte sich informieren, damit er nicht von Anfang an gravierende Fehler macht, und das Unterfangen (buchstäblich) fruchtlos bleibt.

1. Lernen Sie vorher von Fachleuten
Volkshochschulen, Gärtnereien, Kleingartenverbände und Co. bieten regelmäßig Kurse zum Thema Baumschnitt an. Lassen Sie sich fachgerecht einweisen, dann wird ihr Vorhaben später auch Früchte tragen. Auch Beratung im Bezug auf das richtige Handwerkszeug tut gut. Die richtige Astschere ist nur der Anfang. Eine zuverlässige Kettensäge, ein Spaten, eine Harke und einige andere Werkzeuge gehören zur Grundausstattung des Baumpflegers.

2. Überprüfen Sie die richtige Vorarbeit und das Werkzeug
Prüfen Sie gleich beim Kauf eines Setzlings, ob dessen Grundschnitt sauber umgesetzt wurde. Egal ob Laub- oder Nadelholz: Ein einziger falscher Schnitt kann alle späteren Bemühungen nutzlos machen. Kaufen Sie deshalb auch nur bei Spezialisten.
Wichtig ist außerdem das richtige Werkzeug. Klingen sollten ausreichend scharf sein. Vor dem Einsatz einer Kettensäge sollte diese gewartet und nach der Arbeit gereinigt werden. Abnutzungserscheinungen treten vor allem am Schneidwerk auf. Anbieter für Kettensägen-Ersatzteile, wie das fränkische Unternehmen Flexparts aus dem Spessart, empfehlen Schärfe und Spannung der Sägekette regelmäßig zu überprüfen. Nur so ist ein optimales und sicheres Arbeiten garantiert.

3. Machen Sie den Erstschnitt zum richtigen Zeitpunkt
Der erste Baumschnitt erfolgt nach dem Pflanzen: Den ersten Pflanzschnitt sollten Sie im ersten Frühjahr nach dem Pflanzen eines Setzlings machen. Beim Pflanzen im Frühjahr also sofort, ansonsten spätestens ein halbes Jahr nach dem Einpflanzen im Herbst.
Wichtig dabei: Achten Sie auf Vogelnester. Laut Bundesnaturschutzgesetz dürfen größere Eingriffe ausschließlich außerhalb der Vegetations- und Brutzeit getätigt werden.

4. Gehen Sie strategisch vor
Wählen Sie zuerst den Haupttrieb der Pflanze und kürzen diesen. Entfernen Sie alle „Konkurrenztriebe“. Wählen Sie maximal vier Leitäste. Diese sollten möglichst gleichmäßig um den Haupttrieb verteilt sein. Die Leitäste können nun circa um ein Drittel bis die Hälfte gekürzt werden. Ab dem zweitem Standjahr werden Seitentriebe um ein Viertel gekürzt,  der zweite Mitteltrieb und die Steiltriebe werden entfernt und der Haupttrieb gekürzt.

Um eine schöne Kronenform zu kreieren, sollten Sie die Äste so kürzen, dass die Seitentriebe und die mittige Stammverlängerung ein Dreieck ergeben. Je flacher dieses Dreieck ausfällt, desto runder wird sich die Krone mit der Zeit formen. Auch das An- und Abbinden mancher Bereiche kann helfen. Da reicht normalerweise maximal ein Kalenderjahr, damit die Form beibehalten wird.

5. Weniger abschneiden ist nicht mehr
Anfangs fällt das Stutzen schwer. Schneidet man doch so viele Ästchen ab. allerdings ist das für eine schöne Kronenform maßgeblich. Nach innen wachsenden Triebe sollten komplett entfernt werden. Einer von zwei sich kreuzenden Trieben sollte auch abgeschnitten werden. Die einzelnen Äste brauchen genug Luft und Licht, um wachsen zu können. Auch die ersten Blüten sollten Sie komplett entfernen. Grundsätzlich: Lieber etwas zu viel wegschneiden als etwas zu wenig.

6. Verarzten Sie Wunden fachmännisch
Entfernen Sie Äster immer vollständig. Schneiden Sie Wundränder sofort glatt. Schnittwunden, wie sie beispielsweise beim Entfernen von Obstbaumkrebs entstehen, sollten dringend geschlossen werden. Versiegeln Sie grundsätzlich alle Wunden am Baum, die größer als drei Zentimeter sind. Dazu wird ein Wundverschlussmittel benutzt, um das Eindringen von Krankheitserregern in den Baum zu verhindern.

7. Vermeiden Sie Ungeziefer
Raupen und Ameisen bedrohen oft die liebevolle Arbeit des Baumpflegenden. Ein Leimring, am besten schon im Herbst angebracht, kann hier Abhilfe schaffen. Austriebsspritzmittel helfen gegen lästige Spinnmilben, Schildläuse und Co..

Gemüse im Blumentopf

Posted on | September 19, 2013 | 2 Comments

Es gibt viele Gründe sich selbst sein Gemüse anzubauen. Sei es der Spaß am Gärtnern, das Wissen woher das Gemüse stammt oder auch der Wille zur Selbstversorgung – alle sind verständlich. Es braucht nicht einmal zwingend einen Garten um Herr über sein Gemüse sein. Ein Balkon reicht aus. Hier ein paar grundlegende Tipps, wie man Gemüse in Blumentöpfen ziehen kann. Sorten geeignet sind und was zu beachten ist, erfahren Sie im Folgenden.

Frisches Gemüse aus dem eigenen Anbau ist schon etwas Tolles. Aber ohne Garten? Gar kein Problem! Viele Gemüsesorten wachsen prächtig in Kübeln und bietet eine schöne Alternative zum Gemüsebeet. Auch ein Ziergarten lässt such durch ein paar Töpfe mit Gemüse erweitern. Und es muss kein neues Beet angelegt werden.

Geeignet ist, was wächst. Erprobt sind beispielsweise Tomaten, Paprika und auch „Unterirdisches“, was nicht zu tief unter die Erde dringt. Rundes, wie Kartoffeln oder Rote Beete, aber auch gewisse Karotten-Sorten können im Topf angebaut werden. Bohnen und Gurken ranken sich bekanntlich gerne an etwas nach oben. Zur Unterstützung Rankhilfen aufgestellt werden.

Beim Anbau gilt, was auf der Anbauanleitung steht, ist auch beim Topfanbau zu beachten. Nur auf die Bewässerung muss beim Topfanbau verstärkt geachtet werden, denn im Topf herrschen andere Rahmenbedingungen als im Gemüsebeet. Ein Topf trocknet schneller aus, aber es darf auch keine Staunässe entstehen. Große Behälter sind hier immer von Vorteil. Diese speichern das Wasser besser, geben reichlich platz für Wachstum und bieten auch bei Wind einen besseren Stand.

Zur Pflege kann Flüssigdünger verwendet werden. Mehrjährige Pflanzen brauchen aber nach einem Jahr neue Erde, auch wenn etwas Neues im Topf gepflanzt werden soll, empfiehlt es sich neue Erde einzubringen.

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