Dein Garten

Pfiffige Ideen und Tipps für Hobby-Gärtner

Schwimmteich – Ein natürliches Badeparadies

Posted on | Juni 9, 2021 | No Comments

Kaum steht der Frühling vor der Tür, steigt bei vielen Menschen der Wunsch nach einem eigenen Badeparadies im heimischen Garten. Schwimmteiche sind hier ideal, denn sie bleiben naturbelassen, haben eine wunderschöne Optik und kommen ohne viel Chemie aus. Doch bei der Planung und Pflege gibt es trotzdem einiges zu beachten.

Schwimmteiche sind anders als normale Teiche dafür ausgelegt, dass nicht nur Fische in ihnen eine Heimat finden, sondern auch Menschen sich darin abkühlen können. Anders als Naturpools kommen Schwimmteiche dabei ohne viel Technik aus, um das Wasser sauber zu halten und für ausreichend Belüftung zu sorgen. Wichtig ist jedoch, dass der Teich eine ausreichende Größe hat und mit einem entsprechenden Wasseraufbereitungssystem ausgestattet ist. Dieses unterstützt die Pflanzen dabei, das Wasser zu reinigen und macht das Schwimmen auch nach Jahren noch zu einem echten Vergnügen. Die Kosten für die Neuanlage eines Teiches belaufen sich auf etwa 1.800 bis 3.000 Euro, je nach Größe und Ausstattung. Experten rechnen im Schnitt mit Kosten von 90 Euro pro angelegtem Quadratmeter. Das schließt allerdings nicht den Aufwand für regelmäßige Pflanzenpflege, Wartung und Reinigung mit ein. Es gibt zudem auch viele Teichvarianten, die mit Unterwasserbeleuchtung ausgestattet sind und außerdem über eine elektrische Abdeckfunktion verfügen. Das ist in Sachen Teichsicherheit absolutes Muss, wenn kleine Kinder mit im Haushalt leben.

Nicht an den Pflanzen sparen

Auch eine Umzäunung des Wasserareals kann sinnvoll sein. Bleibt der Teich ohne elektrische Abdeckung zurück, so sollte er zumindest durch ein Netz vor herabfallendem Laub geschützt werden, damit sich dieses nicht am Grund absetzt. Trotzdem gilt, eine regelmäßige Reinigung ist Pflicht, damit das Wasser nicht umkippt und sich Algen bilden. Die sind weder angenehm zum Schwimmen, noch gesund für die Wasserpflanzen. Wer Pflanzen auswählt der sollte sich entsprechend beraten lassen. Grundsätzlich gilt, der Schwimmteich benötigt die Hälfte seiner Fläche zur Regeneration, dementsprechend üppig sollte die Bepflanzung ausfallen. Die Pflanzen sollten zudem regelmäßig ausgedünnt und zurückgeschnitten werden.

Wasserspiele für den Garten kunstvoll inszenieren

Posted on | April 25, 2021 | No Comments

Egal ob Teiche, Sprudelsteine, Fontänen oder Bachläufe, die Auswahl an Wasserspielen für den eigenen Garten ist ausgesprochen vielfältig. Neben unterschiedlichen Installationen kommt es hier natürlich auf die optimale Lage, die perfekte Bepflanzung und ein tolles Licht an.

Wasser im Garten sorgt für Bewegung, für spannende Augenblicke und kann schnell zum echten Lieblingsplatz werden. Die Frage ist, für welche Art des Wasserspiels das Herz schlägt. Für kleine Gärten sind sprudelnde Wassersteine, kleine Wassertonnen oder schmale Bachläufe ideal. Die nehmen nicht zu viel Platz ein, lassen sich durch ihren unterschiedlichen Stil perfekt integrieren und sind, mit der passenden Beleuchtung ausgestattet, auch am Abend ein echtes Schauspiel. Dazu dieses leise Plätschern des Wassers und die Entspannung setzt ein. Moderne Gärten profitieren hier von Wasserfällen aus Edelstahl, kleinen Regentonnen und geschliffenen Steinen. Romantische Gärten lassen sich kunstvoll mit Wasserspeiern, Zierfiguren und ähnlichem aufwerten. Dem eigenen Geschmack sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wer Hilfe braucht bei der Auswahl, der wendet sich an einen Gärtner und lässt die eigenen Wünsche in die Tat umsetzen, alle anderen dürfen mutig selbst probieren.

Groß denken, Großes tun am Gartenteich

Große Wasserflächen lieben Sonne. Für Schwimmteiche und klassische Teichanlagen ist das also der ideale Standort. Wichtig ist allerdings, dass das Wasser regelmäßig durch eine Pumpe umgewälzt wird, damit ausreichend Sauerstoff hineinkommt. Bei Brunnenläufen ist das nicht zwingend notwendig, denn hier regelt der Wasserlauf dies von allein. In der Teichmitte finden Seerosen ebenso ihren Platz wie Hechtkraut oder Sumpfdotterblumen. Schattenplätze haben ebenfalls ihre Vorteile, allerdings wächst hier nicht alles, was die Teichpflanzenabteilung hergibt. Wichtig ist, bei Fischteichen die nötige Wassertiefe einzuhalten und diese regelmäßig von zu starkem Algenwuchs zu befreien, damit das Wasser nicht umkippt. Eine indirekte Gartenbeleuchtung macht den Teich auch am Abend zu einem sehenswerten Objekt. Da verweilen stolze Wasserliebhaber gerne mal ein Weilchen und genießen das sanfte Rauschen in der Dämmerung.

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Kompostieren auf dem Balkon

Posted on | Februar 7, 2021 | No Comments

Kleingärtner wissen genau, wie kompostiert wird. Dass Kompostieren auch auf dem Balkon möglich ist, wissen aber nur die wenigsten. Wer einige Tipps dazu beachtet, wird schon bald wertvollen Dünger für seine Topf- und Balkonpflanzen erhalten.

Oft entsteht die Frage nach dem Wohin, wenn es darum geht, die Küchenabfälle und Pflanzenreste zu entsorgen. Manchmal stehen keine Biotonnen zur Verfügung. Da wäre es doch schade, die Abfälle im Restmüll zu entsorgen. Viel effizienter ist das Kompostieren auf dem Balkon.

Wenig Platz und kaum Geruchsbildung

Wer sich dazu entschließt, auf dem eigenen Balkon zu kompostieren, hat meist nicht viel Platz zur Verfügung. Dennoch ist es auf einfache Weise möglich, selbst dort zu kompostieren. Dazu wird ein Behälter mit Deckel benötigt. Die Größe ist abhängig von der Menge des Komposts, der entstehen soll. In den Boden und in die Seiten des Behälters werden mehrere Löcher gebohrt. Nur so ist es später möglich, dass der Kompost gut durchlüftet wird. Auf diese Weise verrotten die Abfälle schneller.

Ein Untersetzer, der einen etwas größeren Durchmesser hat als der Behälter selbst, ist ebenfalls notwendig. Er dient dazu, austretende Flüssigkeit aufzufangen. Auf dem Untersetzer werden zwei Kanthölzer platziert, die etwas länger sein müssen, als der Untersetzer selbst. Anschließend wird der Kompostierbehälter darauf abgestellt.

Der Boden des Behälters wird nun mit Pappe bedeckt. Darauf folgen Zweige, kleine Äste und Blätter. Wer den gesamten Kompostiervorgang bereits im Vorfeld ein wenig forcieren möchte, kann bereits fertigen Kompost untermischen. So wird die Kompostierung angetrieben. Erst danach werden erste Essensreste, Küchenabfälle und Pflanzenreste hineingeschichtet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich trockene und feuchte Abfälle möglichst abwechseln.

Nicht alle Abfälle können kompostiert werden. Bananenschalen und Zitrusfrüchte gehören beispielsweise nicht auf den Kompost. Käse, Milchprodukte, Fleisch und Fisch haben dort ebenfalls nichts zu suchen. Auch sollten die Abfälle nicht zu groß sein. Wichtig ist ein halbschattiger Standort, damit die Rotte optimale Bedingungen hat.

Wenn der Kompost fertig ist, kann er als natürlicher Dünger für Balkonpflanzen genutzt werden. Er verbessert die Bodenqualität und liefert wichtige Nährstoffe.

Welche Vorteile Vogelhäuser im Winter bieten

Posted on | Dezember 24, 2020 | No Comments

Der Naturschutzbund NABU empfiehlt Garten- und Balkonbesitzern das Aufstellen von Vogelhäusern für die gefiederten Bewohner. Das Haus bietet nicht nur eine geschützte Stelle zur Nahrungsaufnahme, es kann sogar Leben retten.

Vogelhäuser sind im Winter mehr als sinnvoll, denn dann finden Vögel oft nicht mehr ausreichend Nahrung. Was hineinkommt sind vor allem Nüsse und Saaten. Doch Vogelhäuser dienen nicht nur der Nahrungsaufnahme, sie sind auch Schutzraum und zwar nicht nur vor natürlichen Feinden wie Mardern, sondern auch vor der klirrenden Kälte. Deshalb kann es sinnvoll sein, wahlweise geschlossenen Vogelhäuser mit Einflugöffnung zu wählen oder zusätzlich Nistkästen aufzuhängen. Im Notfall finden hier auch andere Schutzsuchende wie Schmetterlinge einen warmen Ort zum Überwintern. Geschlossene Vogelhäuser haben den Vorteil schön warm und geschützt zu sein, allerdings laden sie auch nur bestimmte Vogelarten zum Verweilen ein, denn nicht alle passen hinein. Neben der Auswahl der künftigen Bewohner und der passenden Ausstattung mit Leckereien kommt es auch auf den passenden Aufstellungsort an.

Einfach selbst zimmern macht Freude

Am besten hängen Vogelhäuser in hohen Ästen von Bäumen. Hier kommen Feinde wie Marder oder Greifvögel nicht so leicht an die Vögel heran. Halbschattige Plätze sind ideal, denn sie werden nicht zu warm von der Sonne, aber doch ausreichend warm in der kalten Jahreszeit. Auch Eichhörnchen werden hier sicher schnell heimisch. Wer die neuen Hausbewohner gern beobachten will, für den eignen sich ruhige Ecken auf Terrassen oder Balkonen optimal für das neue Vogelparadies. Fensterscheiben sollten allerdings nicht in der Nähe sein, damit nicht versehentlich ein Vogel dagegen fliegt. Wer kein Haus kaufen möchte, für den gibt es online inzwischen eine Fülle an passenden Bauanleitungen. Mit etwas Geschick und günstigen Materialien wie Strohhüten oder Holz lässt sich so in wenigen Stunden eine tolle und individuelle Behausung zimmern. Ganz nebenbei ergibt sich daraus auch eine tolle Beschäftigung für Groß und Klein.

Wintergemüse aus dem Garten ernten

Posted on | Oktober 18, 2020 | No Comments

Winterzeit ist in den meisten Gärten die Zeit der Stille und Ruhe, dabei will auch bei Frost noch so einiges wachsen. Deshalb heißt es für echte Gemüsefreunde, jetzt raus ins Beet und mit der Ernte von Lauch, Kohl und Wirsing beginnen.

Klassische Wintergemüsesorten sind Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl, Lauch, Topinambur, Pastinake, Federkohl, Rosenkohl und Petersilienwurzel. Sie alle enthalten wertvolle Vitamine, die uns im Winter vor Erkältungskrankheiten schützen und sie alle brauchen die Kälte um ihre volle Wirkung zu entfalten. Die Meisten von ihnen mögen es nicht nur bitterkalt, sie brauchen den ersten Frost, um ihren Geschmack zu perfektionieren. Deshalb liegt die Ernte hier spät im Jahr. Die Lagerung erfolgt anschließend ebenfalls kühl und dunkel in Küche oder Keller. So halten die Gemüsesorten besonders lang, oft sogar Monate ohne zu verderben.

Neue Möglichkeiten zur Gartengestaltung nutzen

Doch zurück zum Ursprung. Vor der Ernte steht die Aussaat und die erfolgt meist im Spätsommer. Viele Wintergemüsesorten lassen sich aus Samen ziehen, die es günstig im Einzelhandel in großer Menge zu kaufen gibt. Setzlinge müssen in der Regel nicht vorgezogen werden, denn im Sommer ist es ja noch warm und wenn die erste Kälte einsetzt sind die Pflanzen schon so groß und kräftig, dass sie keine besondere Schonung mehr brauchen. Der Spätsommer ist ohnehin eine tolle Pflanzzeit für neues Gemüse, denn jetzt sind bereits viele Sommersorten abgeerntet und die meisten blühenden Pflanzen längst ausgezogen und verblüht. Es gibt also neuen Platz in den Beeten und der möchte bestmöglich genutzt werden.

Die Samen also in ausreichendem Abstand säen und angießen. Am besten eignen sich Hochbeete dafür, denn Schnecken lieben Kohl und machen sich gerne an den Blättern zu schaffen. In Hochbeete kommen sie nur schwer und deshalb hat hier die Ernte die beste Chance, üppig auszufallen. Fertig sind Kohlsorten und Lauch, wenn sie ihre volle Pracht entfaltet haben und schön prall und knackig aus dem Frost hervor blinzeln. Dann sollten sie geerntet werden und zwar am Besten nicht erst zum Ende des Winters. Zu lange Frostperioden können den Wurzeln schaden und die Ernte irgendwann verderben. Deshalb immer ein Auge auf das Wintergemüse haben!

Kleine Staudenkunde: Leitstauden und Begleitstauden

Posted on | Juni 27, 2020 | 2 Comments

Um ein Beet zu gestalten, sind einige Regeln zu beachten. Wichtig ist es, dass sich der Hobbygärtner mit den entsprechenden Pflanzen genau auskennt. Grundsätzlich wird zwischen Leitstauden, Begleitstauden und Füllståauden unterschieden.

Die Planung für ein Beet ist ein wichtiger Punkt für das Gelingen. Meist werden verschiedene Stauden zu einem Ganzen zusammengefügt. Dabei sind aber einige Dinge zu beachten. Nur so wird das Beet zu einem echten Blickfang.

Leitstauden als markante Punkte im Beet

Wenn die Stauden für die Beetbepflanzung ausgewählt werden, sollte grundsätzlich zwischen Leitstauden, Begleitstauden und Füllstauden unterschieden werden. Es wird damit begonnen, die sogenannten Leitstauden zu platzieren. Dabei handelt es sich um Stauden mit besonderen Blüten oder einer auffälligen Wuchshöhe. Diese Stauden werden so gepflanzt, dass sie zum Mittelpunkt des Beetes werden. Sie sollen die Blicke auf sich ziehen. Meist werden sie einzeln oder maximal in Zweier- oder Dreiergruppen gepflanzt. Erst danach werden die sogenannten Begleitstauden gepflanzt. Etwa drei bis zehn dieser Begleitstauden werden nun im Beet platziert. Sie sind nicht ganz so groß und auffällig wie die Leitstauden, umrahmen diese aber auf wunderbare Weise.

In den meisten Fällen ist noch Platz im Beet. Dieser ist den Füllstauden vorbehalten. Davon werden etwa acht bis zwölf pro Quadratmeter Fläche geplant. Während die Begleitstauden eine Wuchshöhe von etwa 50 Zentimetern haben, sind die Leitstauden deutlich größer. Sie wachsen bis zu 2 Meter hoch, einige auch nur um die 1,40 Meter. Die Füllstauden werden höchstens 40 Zentimeter hoch. Wer mit diesen unterschiedlichen Höhen geschickt experimentiert, kann ein wunderschönes Beet gestalten.

Die Kombination unterschiedlicher Blütezeiten sorgt dafür, dass das Beet viele Monate über blüht. Außerdem sollten die Anforderungen an den Standort bei der Auswahl mit berücksichtigt werden.

Neuer Trend im Garten: Graffiti-Kunst im Beet

Posted on | April 28, 2020 | No Comments

Jedes Jahr hebt sich ein bestimmter Trend für den Garten hervor. In diesem Jahr heißt der Trend Graffiti-Garten. Dabei kann die individuelle Vorliebe für bestimmte Farben und Formen vollständig ausgelebt werden. Gleichzeitig erhält der Garten einen neuen Hingucker.

Wer einen Garten sein Eigen nennt, kann sich darin kreativ entfalten. Der neue Gartentrend zur Graffiti-Kunst im Beet lässt jede Menge Spielraum für individuelle Gestaltung. Mit ein wenig Geschick entwickelt sich der Garten zu einem echten Kunstwerk.

Farbenprächtige Pflanzen geschickt kombiniert

Um dem Trend des Graffiti-Gartens nachzugehen, reichen ein paar kleine Veränderungen aus. Ein Graffiti-Garten lebt von seinen Farben und Formen, die in den Beeten miteinander kombiniert werden. Langlebige Pflanzen in den persönlichen Lieblingsfarben werden in bestimmten Formen oder wahllos im Beet verteilt und mit harmonischen Farben kombiniert. So können leuchtende Blickfänge oder sogar wunderschöne Graffiti-Bilder entstehen.

Auf die Idee kam der Brite Michael Perry, der selbst ein großer Fan von Graffiti-Kunst ist. Er selbst sieht den Garten als idealen Ort, um sich selbst zu verwirklichen. Um einen Graffiti-Garten anzulegen, wird ein Gerüst aus Sträuchern mit farbenprächtigem Blattwerk geschaffen. Wer einen großen Mehraufwand in Sachen Pflege befürchtet, liegt falsch. Denn das Ziel eines Graffiti-Gartens ist es, den Stress zu reduzieren und Freude auszulösen. Die Sträucher werden dann mit farblich passenden Pflanzen umrahmt oder zu einem Bild zusammengefügt. Auch wenn das Anlegen eines Graffiti-Beetes etwas Aufwand bedeutet, lohnt sich dieser jedoch langfristig. Denn später ist ein solches Beet sehr pflegeleicht.

Bei der Auswahl der Pflanzen sollte auch die Auswirkung der einzelnen Farben auf die Psyche berücksichtigt werden. Schließlich soll der Graffiti-Garten gut tun und die Seele streicheln. Während Gelb beispielsweise für Lebensfreude, Wärme, Energie und Verstand steht, spiegelt Rot Liebe, Leidenschaft und Stärke wieder.

Neuer Trend: Hühner im eigenen Garten

Posted on | Dezember 16, 2019 | 1 Comment

Immer mehr Menschen wünschen sich eigene Hühner in ihrem Garten. Vor allem das frische Frühstücksei ist äußerst verlockend. Um Hühner artgerecht im Garten zu halten, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen.

Vor allem das ständig wachsende Interesse an Nachhaltigkeit veranlasst viele Menschen dazu, über die Haltung von Hühnern im eigenen Garten nachzudenken. Dabei sind aber einige Faktoren zu beachten.

Wunsch nach Selbstversorgung wächst kontinuierlich

Viele Gartenbesitzer spielen mit dem Gedanken, Hühner zu halten. Als Hauptgrund dafür ist sicherlich der Wunsch nach einer nachhaltigen Lebensweise mit Selbstversorgung zu sehen. Der Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Menschen wollen genau wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie behandelt wurden. Immer mehr Gartenbesitzer setzen einfach auf die eigene Ernte, um absolut sicherzugehen.

Hühner könnten die Palette der Nahrungsmittel aus dem eigenen Garten weiter ergänzen. Frische Eier von glücklichen Hühnern sind eine Vision, die viele Gartenbesitzer ins Träumen geraten lässt. Dabei ist es gar nicht schwer, die richtigen Voraussetzungen für eigene Hühner zu schaffen. Hinzu kommt der weitere ökologische Nutzen, den Hühner mit sich bringen. Sie können mit Küchenabfällen gefüttert werden. Und der Hühnermist ist hervorragender Dünger für die Obst- und Gemüsebeete.

Hühner brauchen ein ausreichend großes Gehege und einen Stall, in dem sie geschützt ausruhen können. Erhöhte Sitzgelegenheiten und ein eingestreuter Boden sorgen für eine behagliche Behausung. Natürlich sollten auch Futter und Wasser gut erreichbar sein.

Im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses sollten diese vorab um ihr Einverständnis gebeten werden. Danach sollte über Rasse und Anzahl entschieden werden. Wenn diese Überlegungen getroffen sind, kann mit dem Bau von Stall und Gehege begonnen werden. Ist dies erledigt, steht dem Einzug der neuen Gartenbewohner nichts mehr im Wege.

Der Garten als kleines Paradies

Posted on | September 17, 2019 | 1 Comment

Immer mehr Hobbygärtner entfernen sich von dem lange praktizierten Modell, in dem jedes Beet exakt ausgerichtet war und die Pflanzen akribisch voneinander getrennt wurden. Mischkulturen erleben derzeit eine Renaissance.

In einer Zeit, in der wir uns deutlich intensiver mit dem Erhalt der Bienenvölker und anderer wichtiger Insekten auseinandersetzen müssen, erfreuen sich blütenreiche Bauerngärten größter Beliebtheit. In Waldbeuren bei Ostrach befindet sich ein besonders schönes Beispiel.

Prachtvolle Blüten und leckeres Gemüse in wunderbarer Harmonie

Das Ehepaar Schlegel aus Waldbeuren bei Ostrach zeigt ambitionierten Hobbygärtnern, wie wunderschön ein Bauerngarten aussehen kann. Hier gibt es zwar auch klare Strukturen, aber es dominieren Mischkulturen, die perfekt miteinander harmonieren. Die beiden Hobbygärtner haben viel Liebe in ihren traumhaften Bauerngarten gesteckt. Sie versuchen, die natürlichen Bedingungen so zu nutzen, dass optimale Erträge eingebracht werden können und dennoch kein Raubbau an der Natur betrieben wird.

Die Eheleute haben es sich zur Aufgabe gemacht, perfekte Pflanzpartner zusammenzubringen, um  die vorhandene Fläche so effizient wie möglich zu nutzen. Gleichzeitig beugen sie auf diese Weise Krankheiten und Schädlingsbefall vor. Am deutlichsten wird dies bei den Tomaten und Gurken sichtbar. Zwischen den Pflanzen wurde Basilikum ausgesät, das den Mehltau fernhält. Und so gibt es noch viele weitere Beispiele. In diesem schönen Bauerngarten besticht die Kombination aus Blüh- und Nutzpflanzen. Hier gibt es Obst und Gemüse, Sträucher, Bäume, Hecken.

Fruchtfolge beachten

Besonders Frau Schlegel kümmert sich um das Anlegen der Beete. Sie berücksichtigt die Fruchtfolge, um den Boden nicht zu sehr zu strapazieren. Mit Hilfe genauer Aufzeichnungen behält sie den Überblick. Chemische Dünger kommen in diesem Bauerngarten gar nicht zum Einsatz. Frau Schlegel setzt auf das Wissen der Vorfahren und verwendet die alten Hausmittel in ihrem Paradies. Damit tut sie auch den tierischen Mitbewohnern Gutes. Hummeln und Bienen fühlen sich inmitten der prächtigen Blüten absolut wohl.

Grasmilben: So wird man den ungebetenen Gast wieder los

Posted on | August 31, 2019 | 1 Comment

Grasmilben sind kleine Spinnentiere, die vermehrt im Rasen auftreten. Die Bisse verursachen unangenehm juckende Pusteln und können sogar zu Ausschlag führen. Für die Pflanzen sind Grasmilben aber keine Gefahr.

Wer Grasmilben auf seinem Rasen hat, sollte sich hüten, barfuß darauf zu laufen. Die kleinen Spinnentiere beißen gern und sorgen für stark juckende Pusteln. Etwa 20.000 verschiedene Arten der Spinnentiere sind bereits erforscht.

Lästige kleine Begleiter

Etwa 1.000 verschiedene Grasmilbenarten sind den Wissenschaftlern bereits bekannt. Sie zählen zu den Spinnentieren und verursachen mit ihrem Biss ein Brennen und später ein starkes Jucken auf der Haut. Die echte Grasmilbe wird häufig mit der Herbstmilbe verwechselt oder gleichgestellt. Doch der Juckreiz nach einem Biss der echten Grasmilbe ist nicht so stark wie der der Herbstmilbe.

Den Befall mit Grasmilben kann jeder leicht erkennen. Dazu wird ein weißes Blatt auf dem Rasen in der Sonne ausgelegt. Die Grasmilben werden von dem hellen Papier wie magisch angezogen und sind darauf dann gut zu erkennen.

Wer seinen Rasen einmal wöchentlich mäht, kappt die Grasspitzen, auf denen sich die kleinen Plagegeister zuhause fühlen. Um effektiv vorzubeugen, sollten trockene Wiesen mit Nutztierhaltung in den Sommermonaten gemieden werden. Die Nutztiere nehmen die Rolle eines Wirtes ein. Der Rasenschnitt sollte schnellstmöglich aufgesammelt und kompostiert werden. Der Rasen sollte sich außerdem nicht zu nah am Haus befinden, damit die Grasmilben nicht hineingelangen können. Rasenflächen mit Moos wirken besonders anziehend auf die kleinen Spinnentiere. Deshalb sollte der Rasen gut gepflegt werden. Wer hoch geschlossene Schuhe trägt, schützt sich ebenfalls vor den Bissen der Grasmilben.

Um die Grasmilben direkt zu bekämpfen, ist im Fachhandel Grasmilbenkonzentrat erhältlich. Wer im vergangenen Jahr mit Grasmilben zu tun hatte, kann im darauffolgenden Jahr Anfang Mai eine Kalkstickstoff-Düngung vornehmen. Viele Kleingärtner haben damit positive Erfahrungen gemacht.

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