Dein Garten

Pfiffige Ideen und Tipps für Hobby-Gärtner

Wintergemüse aus dem Garten ernten

Posted on | Oktober 18, 2020 | No Comments

Winterzeit ist in den meisten Gärten die Zeit der Stille und Ruhe, dabei will auch bei Frost noch so einiges wachsen. Deshalb heißt es für echte Gemüsefreunde, jetzt raus ins Beet und mit der Ernte von Lauch, Kohl und Wirsing beginnen.

Klassische Wintergemüsesorten sind Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl, Lauch, Topinambur, Pastinake, Federkohl, Rosenkohl und Petersilienwurzel. Sie alle enthalten wertvolle Vitamine, die uns im Winter vor Erkältungskrankheiten schützen und sie alle brauchen die Kälte um ihre volle Wirkung zu entfalten. Die Meisten von ihnen mögen es nicht nur bitterkalt, sie brauchen den ersten Frost, um ihren Geschmack zu perfektionieren. Deshalb liegt die Ernte hier spät im Jahr. Die Lagerung erfolgt anschließend ebenfalls kühl und dunkel in Küche oder Keller. So halten die Gemüsesorten besonders lang, oft sogar Monate ohne zu verderben.

Neue Möglichkeiten zur Gartengestaltung nutzen

Doch zurück zum Ursprung. Vor der Ernte steht die Aussaat und die erfolgt meist im Spätsommer. Viele Wintergemüsesorten lassen sich aus Samen ziehen, die es günstig im Einzelhandel in großer Menge zu kaufen gibt. Setzlinge müssen in der Regel nicht vorgezogen werden, denn im Sommer ist es ja noch warm und wenn die erste Kälte einsetzt sind die Pflanzen schon so groß und kräftig, dass sie keine besondere Schonung mehr brauchen. Der Spätsommer ist ohnehin eine tolle Pflanzzeit für neues Gemüse, denn jetzt sind bereits viele Sommersorten abgeerntet und die meisten blühenden Pflanzen längst ausgezogen und verblüht. Es gibt also neuen Platz in den Beeten und der möchte bestmöglich genutzt werden.

Die Samen also in ausreichendem Abstand säen und angießen. Am besten eignen sich Hochbeete dafür, denn Schnecken lieben Kohl und machen sich gerne an den Blättern zu schaffen. In Hochbeete kommen sie nur schwer und deshalb hat hier die Ernte die beste Chance, üppig auszufallen. Fertig sind Kohlsorten und Lauch, wenn sie ihre volle Pracht entfaltet haben und schön prall und knackig aus dem Frost hervor blinzeln. Dann sollten sie geerntet werden und zwar am Besten nicht erst zum Ende des Winters. Zu lange Frostperioden können den Wurzeln schaden und die Ernte irgendwann verderben. Deshalb immer ein Auge auf das Wintergemüse haben!

Kleine Staudenkunde: Leitstauden und Begleitstauden

Posted on | Juni 27, 2020 | 1 Comment

Um ein Beet zu gestalten, sind einige Regeln zu beachten. Wichtig ist es, dass sich der Hobbygärtner mit den entsprechenden Pflanzen genau auskennt. Grundsätzlich wird zwischen Leitstauden, Begleitstauden und Füllståauden unterschieden.

Die Planung für ein Beet ist ein wichtiger Punkt für das Gelingen. Meist werden verschiedene Stauden zu einem Ganzen zusammengefügt. Dabei sind aber einige Dinge zu beachten. Nur so wird das Beet zu einem echten Blickfang.

Leitstauden als markante Punkte im Beet

Wenn die Stauden für die Beetbepflanzung ausgewählt werden, sollte grundsätzlich zwischen Leitstauden, Begleitstauden und Füllstauden unterschieden werden. Es wird damit begonnen, die sogenannten Leitstauden zu platzieren. Dabei handelt es sich um Stauden mit besonderen Blüten oder einer auffälligen Wuchshöhe. Diese Stauden werden so gepflanzt, dass sie zum Mittelpunkt des Beetes werden. Sie sollen die Blicke auf sich ziehen. Meist werden sie einzeln oder maximal in Zweier- oder Dreiergruppen gepflanzt. Erst danach werden die sogenannten Begleitstauden gepflanzt. Etwa drei bis zehn dieser Begleitstauden werden nun im Beet platziert. Sie sind nicht ganz so groß und auffällig wie die Leitstauden, umrahmen diese aber auf wunderbare Weise.

In den meisten Fällen ist noch Platz im Beet. Dieser ist den Füllstauden vorbehalten. Davon werden etwa acht bis zwölf pro Quadratmeter Fläche geplant. Während die Begleitstauden eine Wuchshöhe von etwa 50 Zentimetern haben, sind die Leitstauden deutlich größer. Sie wachsen bis zu 2 Meter hoch, einige auch nur um die 1,40 Meter. Die Füllstauden werden höchstens 40 Zentimeter hoch. Wer mit diesen unterschiedlichen Höhen geschickt experimentiert, kann ein wunderschönes Beet gestalten.

Die Kombination unterschiedlicher Blütezeiten sorgt dafür, dass das Beet viele Monate über blüht. Außerdem sollten die Anforderungen an den Standort bei der Auswahl mit berücksichtigt werden.

Neuer Trend im Garten: Graffiti-Kunst im Beet

Posted on | April 28, 2020 | No Comments

Jedes Jahr hebt sich ein bestimmter Trend für den Garten hervor. In diesem Jahr heißt der Trend Graffiti-Garten. Dabei kann die individuelle Vorliebe für bestimmte Farben und Formen vollständig ausgelebt werden. Gleichzeitig erhält der Garten einen neuen Hingucker.

Wer einen Garten sein Eigen nennt, kann sich darin kreativ entfalten. Der neue Gartentrend zur Graffiti-Kunst im Beet lässt jede Menge Spielraum für individuelle Gestaltung. Mit ein wenig Geschick entwickelt sich der Garten zu einem echten Kunstwerk.

Farbenprächtige Pflanzen geschickt kombiniert

Um dem Trend des Graffiti-Gartens nachzugehen, reichen ein paar kleine Veränderungen aus. Ein Graffiti-Garten lebt von seinen Farben und Formen, die in den Beeten miteinander kombiniert werden. Langlebige Pflanzen in den persönlichen Lieblingsfarben werden in bestimmten Formen oder wahllos im Beet verteilt und mit harmonischen Farben kombiniert. So können leuchtende Blickfänge oder sogar wunderschöne Graffiti-Bilder entstehen.

Auf die Idee kam der Brite Michael Perry, der selbst ein großer Fan von Graffiti-Kunst ist. Er selbst sieht den Garten als idealen Ort, um sich selbst zu verwirklichen. Um einen Graffiti-Garten anzulegen, wird ein Gerüst aus Sträuchern mit farbenprächtigem Blattwerk geschaffen. Wer einen großen Mehraufwand in Sachen Pflege befürchtet, liegt falsch. Denn das Ziel eines Graffiti-Gartens ist es, den Stress zu reduzieren und Freude auszulösen. Die Sträucher werden dann mit farblich passenden Pflanzen umrahmt oder zu einem Bild zusammengefügt. Auch wenn das Anlegen eines Graffiti-Beetes etwas Aufwand bedeutet, lohnt sich dieser jedoch langfristig. Denn später ist ein solches Beet sehr pflegeleicht.

Bei der Auswahl der Pflanzen sollte auch die Auswirkung der einzelnen Farben auf die Psyche berücksichtigt werden. Schließlich soll der Graffiti-Garten gut tun und die Seele streicheln. Während Gelb beispielsweise für Lebensfreude, Wärme, Energie und Verstand steht, spiegelt Rot Liebe, Leidenschaft und Stärke wieder.

Neuer Trend: Hühner im eigenen Garten

Posted on | Dezember 16, 2019 | 1 Comment

Immer mehr Menschen wünschen sich eigene Hühner in ihrem Garten. Vor allem das frische Frühstücksei ist äußerst verlockend. Um Hühner artgerecht im Garten zu halten, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen.

Vor allem das ständig wachsende Interesse an Nachhaltigkeit veranlasst viele Menschen dazu, über die Haltung von Hühnern im eigenen Garten nachzudenken. Dabei sind aber einige Faktoren zu beachten.

Wunsch nach Selbstversorgung wächst kontinuierlich

Viele Gartenbesitzer spielen mit dem Gedanken, Hühner zu halten. Als Hauptgrund dafür ist sicherlich der Wunsch nach einer nachhaltigen Lebensweise mit Selbstversorgung zu sehen. Der Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Menschen wollen genau wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie behandelt wurden. Immer mehr Gartenbesitzer setzen einfach auf die eigene Ernte, um absolut sicherzugehen.

Hühner könnten die Palette der Nahrungsmittel aus dem eigenen Garten weiter ergänzen. Frische Eier von glücklichen Hühnern sind eine Vision, die viele Gartenbesitzer ins Träumen geraten lässt. Dabei ist es gar nicht schwer, die richtigen Voraussetzungen für eigene Hühner zu schaffen. Hinzu kommt der weitere ökologische Nutzen, den Hühner mit sich bringen. Sie können mit Küchenabfällen gefüttert werden. Und der Hühnermist ist hervorragender Dünger für die Obst- und Gemüsebeete.

Hühner brauchen ein ausreichend großes Gehege und einen Stall, in dem sie geschützt ausruhen können. Erhöhte Sitzgelegenheiten und ein eingestreuter Boden sorgen für eine behagliche Behausung. Natürlich sollten auch Futter und Wasser gut erreichbar sein.

Im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses sollten diese vorab um ihr Einverständnis gebeten werden. Danach sollte über Rasse und Anzahl entschieden werden. Wenn diese Überlegungen getroffen sind, kann mit dem Bau von Stall und Gehege begonnen werden. Ist dies erledigt, steht dem Einzug der neuen Gartenbewohner nichts mehr im Wege.

Der Garten als kleines Paradies

Posted on | September 17, 2019 | 1 Comment

Immer mehr Hobbygärtner entfernen sich von dem lange praktizierten Modell, in dem jedes Beet exakt ausgerichtet war und die Pflanzen akribisch voneinander getrennt wurden. Mischkulturen erleben derzeit eine Renaissance.

In einer Zeit, in der wir uns deutlich intensiver mit dem Erhalt der Bienenvölker und anderer wichtiger Insekten auseinandersetzen müssen, erfreuen sich blütenreiche Bauerngärten größter Beliebtheit. In Waldbeuren bei Ostrach befindet sich ein besonders schönes Beispiel.

Prachtvolle Blüten und leckeres Gemüse in wunderbarer Harmonie

Das Ehepaar Schlegel aus Waldbeuren bei Ostrach zeigt ambitionierten Hobbygärtnern, wie wunderschön ein Bauerngarten aussehen kann. Hier gibt es zwar auch klare Strukturen, aber es dominieren Mischkulturen, die perfekt miteinander harmonieren. Die beiden Hobbygärtner haben viel Liebe in ihren traumhaften Bauerngarten gesteckt. Sie versuchen, die natürlichen Bedingungen so zu nutzen, dass optimale Erträge eingebracht werden können und dennoch kein Raubbau an der Natur betrieben wird.

Die Eheleute haben es sich zur Aufgabe gemacht, perfekte Pflanzpartner zusammenzubringen, um  die vorhandene Fläche so effizient wie möglich zu nutzen. Gleichzeitig beugen sie auf diese Weise Krankheiten und Schädlingsbefall vor. Am deutlichsten wird dies bei den Tomaten und Gurken sichtbar. Zwischen den Pflanzen wurde Basilikum ausgesät, das den Mehltau fernhält. Und so gibt es noch viele weitere Beispiele. In diesem schönen Bauerngarten besticht die Kombination aus Blüh- und Nutzpflanzen. Hier gibt es Obst und Gemüse, Sträucher, Bäume, Hecken.

Fruchtfolge beachten

Besonders Frau Schlegel kümmert sich um das Anlegen der Beete. Sie berücksichtigt die Fruchtfolge, um den Boden nicht zu sehr zu strapazieren. Mit Hilfe genauer Aufzeichnungen behält sie den Überblick. Chemische Dünger kommen in diesem Bauerngarten gar nicht zum Einsatz. Frau Schlegel setzt auf das Wissen der Vorfahren und verwendet die alten Hausmittel in ihrem Paradies. Damit tut sie auch den tierischen Mitbewohnern Gutes. Hummeln und Bienen fühlen sich inmitten der prächtigen Blüten absolut wohl.

Grasmilben: So wird man den ungebetenen Gast wieder los

Posted on | August 31, 2019 | No Comments

Grasmilben sind kleine Spinnentiere, die vermehrt im Rasen auftreten. Die Bisse verursachen unangenehm juckende Pusteln und können sogar zu Ausschlag führen. Für die Pflanzen sind Grasmilben aber keine Gefahr.

Wer Grasmilben auf seinem Rasen hat, sollte sich hüten, barfuß darauf zu laufen. Die kleinen Spinnentiere beißen gern und sorgen für stark juckende Pusteln. Etwa 20.000 verschiedene Arten der Spinnentiere sind bereits erforscht.

Lästige kleine Begleiter

Etwa 1.000 verschiedene Grasmilbenarten sind den Wissenschaftlern bereits bekannt. Sie zählen zu den Spinnentieren und verursachen mit ihrem Biss ein Brennen und später ein starkes Jucken auf der Haut. Die echte Grasmilbe wird häufig mit der Herbstmilbe verwechselt oder gleichgestellt. Doch der Juckreiz nach einem Biss der echten Grasmilbe ist nicht so stark wie der der Herbstmilbe.

Den Befall mit Grasmilben kann jeder leicht erkennen. Dazu wird ein weißes Blatt auf dem Rasen in der Sonne ausgelegt. Die Grasmilben werden von dem hellen Papier wie magisch angezogen und sind darauf dann gut zu erkennen.

Wer seinen Rasen einmal wöchentlich mäht, kappt die Grasspitzen, auf denen sich die kleinen Plagegeister zuhause fühlen. Um effektiv vorzubeugen, sollten trockene Wiesen mit Nutztierhaltung in den Sommermonaten gemieden werden. Die Nutztiere nehmen die Rolle eines Wirtes ein. Der Rasenschnitt sollte schnellstmöglich aufgesammelt und kompostiert werden. Der Rasen sollte sich außerdem nicht zu nah am Haus befinden, damit die Grasmilben nicht hineingelangen können. Rasenflächen mit Moos wirken besonders anziehend auf die kleinen Spinnentiere. Deshalb sollte der Rasen gut gepflegt werden. Wer hoch geschlossene Schuhe trägt, schützt sich ebenfalls vor den Bissen der Grasmilben.

Um die Grasmilben direkt zu bekämpfen, ist im Fachhandel Grasmilbenkonzentrat erhältlich. Wer im vergangenen Jahr mit Grasmilben zu tun hatte, kann im darauffolgenden Jahr Anfang Mai eine Kalkstickstoff-Düngung vornehmen. Viele Kleingärtner haben damit positive Erfahrungen gemacht.

Bienen im eigenen Garten: Das müssen Sie beachten

Posted on | Juli 31, 2019 | No Comments

Wer in seinem Garten der Imkerei nachgehen möchte, sollte vorab einige Fragen klären. Nur so lassen sich Streit mit den Nachbarn und spätere Komplikationen vermeiden. Die zuständige Gemeinde gibt gern Auskunft dazu.

Imkerei ist ein Hobby, dem immer mehr Menschen gern nachgehen. Nicht immer sind die Nachbarn damit einverstanden, was dazu führt, dass Streitigkeiten oft sogar vor Gericht ausgetragen werden. Einige einfache Maßnahmen vorab können dies verhindern.

Das Gespräch mit den Nachbarn

Es ist immer günstig, wenn die Nachbarn von dem Plan, der Imkerei nachzugehen, nicht einfach überrumpelt werden. Ein Gespräch kann vorab bereits wichtige Dinge klären, um spätere Probleme zu vermeiden. Fakt ist, dass es keiner behördlichen Genehmigung bedarf, um der Imkerei im eigenen Garten nachzugehen. Auch eine Qualifikation, die die Befähigung zur Imkerei bestätigt, ist nicht notwendig. Allerdings sollte bei der Gemeinde nachgefragt werden, ob eventuell andere Voraussetzungen zu erfüllen sind. Außerdem müssen Bienenvölker beim Veterinäramt gemeldet werden.

Es kann passieren, dass sich Nachbarn durch die Bienen belästigt fühlen. Ein übermäßiges Summen und Verschmutzungen durch Bienenkot können dazu führen, dass die Bienenvölker zu einem Problem für die Nachbarschaft werden. Deshalb sollten diese möglichen Beeinträchtigungen schon während der Standortwahl berücksichtigt werden. So könnten die Bienenstöcke so aufgestellt werden, dass das Ausflugsloch nicht unbedingt in Richtung der Nachbarn gerichtet ist.

Urteile oft zugunsten der Hobbyimker

In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Fälle, in denen Streitigkeiten wegen der Bienen vor dem Richter landeten. Doch meist entschied die Justiz im Sinne der Bienen. Die Richter betrachteten die Bestäubungsleistung der Honiglieferanten als besonders wichtig und wiesen die meisten Klagen ab.

Um nicht vor Gericht zu enden, sollte vor Aufstellen der Bienenstöcke das Gespräch mit den Nachbarn gesucht werden. Oft hilft es, genau über die Pläne und die damit verbundenen Veränderungen genau zu informieren. Wenn dann noch frischer Honig in Aussicht gestellt wird, reagieren die meisten Nachbarn positiv auf die bevorstehende Veränderung.

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Spargel im eigenen Garten anbauen

Posted on | Mai 31, 2019 | No Comments

Spargel schmeckt, ist aber oft ziemlich teuer. Wer einen großen Garten besitzt, könnte darüber nachdenken, selbst Spargel anzubauen. Dabei sind einige Faktoren unbedingt zu beachten.

Die Spargelsaison kommt bei vielen Menschen mit einem regelrechten Heißhunger einher. Glücklich darf sich derjenige schätzen, der seinen Spargel aus dem eigenen Garten bezieht. Der Anbau ist jedoch nicht ganz einfach.

Voraussetzungen zum Spargelanbau

Um selbst Spargel anzubauen, ist in erster Linie viel Platz nötig. Ein großer Garten ist deshalb wichtig. Von April bis Mai können neue Beete angelegt werden. Die Pflanzen sind im Fachhandel oder auf den Spargelhöfen erhältlich. Pro Kopf rechnen Fachleute mit einem Bedarf von 10 bis 20 Spargelpflanzen. Wer dies auf seine Familie hochrechnet, wird schnell feststellen, wie viele Quadratmeter die neuen Spargelbeete etwa verschlingen werden. Für eine vierköpfige Familie können durchaus gut 30 Quadratmeter eingeplant werden.

Zu den räumlichen Voraussetzungen kommt noch der wichtige Faktor Geduld. Wer keine Geduld hat, sollte seinen Spargel weiterhin im Handel kaufen. Denn die erste Ernte ist erst drei Jahre nach Anlegen des Spargelbeetes möglich. Dafür kann danach zehn Jahre lang frischer Spargel geerntet werden.

Aufwendiges Anlegen der Beete

Um erstmals ein Spargelbeet anzulegen, ist eine ganze Menge Mühe notwendig. Die ideale Lage der Spargelbeete geht in Richtung Nord-Süd. So bekommen sie zukünftig die meiste Sonne. Es müssen Reihen von 40 Zentimetern Breite und Tiefe ausgehoben werden, die zueinander einen großen Abstand von 160 Zentimetern haben sollten. Danach wird der Boden der Reihen noch einmal gut aufgelockert. Anschließend wird eine 30 Zentimeter dicke Schicht Mist in den Reihen verteilt. Diese Schicht wird dann festgetreten und mit weiteren 5 Zentimetern Erde bedeckt.

Dann darf endlich gepflanzt werden. Beim Pflanzen ist unbedingt auf die Wachstumsrichtung zu achten, die aber gut an den Wurzeln zu erkennen ist. Sind die Pflanzen im Boden, müssen sie mit einer Erdschicht bedeckt werden. Danach brauchen die Spargelpflanzen Wasser. Nach ein paar Wochen haben sie dann eine Höhe von rund 30 Zentimetern erreicht. Dann kann auch die restliche Erde angehäufelt werden. Ist all das erledigt, heißt es nur noch abwarten.

Was bei Giftpflanzen im Garten zu beachten ist

Posted on | März 22, 2019 | 1 Comment

Wunderschöne Blüten und leuchtende Farben sind die auffälligsten Merkmale von vielen giftigen Gartenpflanzen. Hier ist Vorsicht geboten, vor allem, wenn Kinder regelmäßig im Garten spielen, die gern mal eine Beere vom Strauch pflücken und probieren.

Besonders schön ist es im Garten, wenn alles blüht und gedeiht. Einige Pflanzen jedoch sind gefährlich, obwohl sie überhaupt nicht danach aussehen. Sie begeistern mit wunderschönen Blüten und strahlend leuchtenden Farben. Giftpflanzen stellen eine nicht unerhebliche Gefahr im Garten dar.

Gefährliche Schönheiten im Garten

Obwohl bekannt ist, dass einige Pflanzen giftig sind, wachsen sie in vielen Kleingärten. Die Gründe sind offensichtlich, denn sie sehen einfach wunderschön aus. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Tollkirsche und die Engelstrompete. Beide sind so stark giftig, dass ihr Verzehr zum Tode führt. Andere Pflanzen wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose sind so gefährlich, weil sie leicht mit dem gesunden Bärlauch zu verwechseln sind. Wer jedoch Maiglöckchen isst, wird Herzrhythmusstörungen schlimmstenfalls bis hin zum Herzstillstand erfahren.

Die Engelstrompete – Bildurheber: skyman / 123RF Standard-Bild

Ein besonders schöner Hingucker in jedem Garten ist der Goldregen. Doch auch dieser ist sehr giftig. Vor allem Kinder sind stark gefährdet, denn schon der Verzehr von 15 Samen des Goldregens kann zu ernsthaften Beeinträchtigungen führen. Hat jemand vom Goldregen probiert, tritt ein unangenehmer Brechreiz auf, der aber dafür sorgt, das Gift wieder aus dem Körper zu befördern.

Auch der leuchtend blaue Rittersporn ist sehr giftig. Deshalb wird vom Verzehr sämtlicher Pflanzenteile dringend abgeraten. Die enthaltenen Alkaloide sorgen für Hautreizungen, Übelkeit und Erbrechen. Schlimmstenfalls kann die Atmung gelähmt werden, was zum Tode führt.

Der rote Fingerhut ist ein echtes Highlight in jedem Garten. Die schöne Form fordert geradezu dazu auf, die Blüten als Fingerhut beim Spielen zu benutzen. Doch die enthaltenen Giftstoffe sorgen für unangenehme Beschwerden.

Der giftigste Vertreter in ganz Europa ist der Eisenhut. Seine leuchtende Farbe täuscht darüber hinweg, dass er nicht einmal berührt werden möchte. Sein Gift dringt durch die Haut in den Körper ein und kann sogar zu Herzversagen führen.

Grundlegende Vorsichtsmaßnahmen

Giftige Gartenpflanzen sollten nur mit Handschuhen berührt werden. Spielen Kinder im Garten, sollten Erwachsene als Aufsichtspersonen dabei sein. Falls es doch einmal zum Verzehr einer Giftpflanze kommt, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Urban Gardening – der etwas andere Gartentrend

Posted on | Januar 30, 2019 | No Comments

Gärtnern mitten in der Stadt – immer mehr Menschen finden Gefallen daran. Wer keinen eigenen Garten zur Verfügung hat, kann selbst auf engstem Raum Pflanzen ziehen und seine eigene Oase gestalten.

Grün wirkt positiv auf das menschliche Gemüt. Doch nicht jeder besitzt einen Garten, um selbst Pflanzen anzubauen. Urban Gardening zeigt, dass auch in der Großstadt auf Balkon und Terrasse gepflanzt und geerntet werden kann.

Entspannung als Hobbygärtner

Auch in der Großstadt finden Pflanzen auf Balkon oder Terrasse eine perfekte Umgebung. Sogar Obst und Gemüse können auf kleinen Flächen, in Töpfen und Kästen angebaut werden. Besonders schön ist es, wenn später auch geerntet werden kann.

Erdbeeren aus Blumenampeln oder Tomaten aus Pflanzkübeln – die Ernte ist besonders zu genießen, weil Obst und Gemüse aus nachhaltigem Anbau stammen. Hinzu kommen das Wissen um die eigenen gärtnerischen Fähigkeiten und das ganz besondere Aroma, das Obst und Gemüse aus eigenem Anbau mitbringen.

Vertikale Gärten und kreative Pflanzgefäße

Besonders platzsparend sind vertikal gestaltete Gärten auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Dazu können Pflanzgefäße gestapelt oder an einer Wand eingehängt werden. Dies ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern auch extrem platzsparend. Auch spezielle, kreative Pflanzgefäße können zu echten Hinguckern werden. Alte Konservendosen, die individuell gestaltet werden, eignen sich ebenso als Pflanzgefäße für das Fensterbrett wie alte Milchpackungen. Der Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Viele Obst- und Gemüsesorten für Balkon geeignet

Vor allem Tomaten, Paprika, Erdbeeren, Radieschen, viele Kräuter und Blumen eignen sich, um auf dem Balkon zu gedeihen. Es gibt sogar spezielle Balkongemüsepflanzen, die in den Gärtnereien speziell zum Zwecke der Balkonbepflanzung gezüchtet wurden. Wer dann auch noch auf eine automatische Gartenbewässerung wie die von Regenmeister setzt, hat mit seinem Start-Garten denkbar wenig Arbeit.

Einer individuellen Bepflanzung mitten in der Großstadt steht also nichts im Wege. Ob Blumen oder Obst und Gemüse – jeder pflanzt, was er mag. So funktioniert Urban Gardening.

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