Dein Garten

Pfiffige Ideen und Tipps für Hobby-Gärtner

Gestaltung mit buntem Rindenmulch

Posted on | August 15, 2013 | No Comments

Die Verwendung von Rindenmulch im Garten hat viele Vorteile, Mulch speichert Feuchtigkeit und behindert das Wachstum von ungebetenem Kraut. Die einen lieben den Geruch von frischen Mulch, andere fühlen sich durch gestört. Für die, die ihn gern haben gibt es einen tollen Deko Tipp für den Garten: Farbigen Mulch.

Es gibt viele Möglichkeiten im Garten bunte Akzente zu setzen, aber nur wenige verbinden Nutzen und Optik. Rindenmulch ist eine gute Hilfe eine Unkrautbarriere aufzubauen, doch ist das braun des Mulchs nicht gerade spannend. Mit buntem Rindenmulch oder auch gefärbten Holz-Hackschnitzeln (für diejenigen die Mulch nicht gerne riechen) lassen sich ganze Beete, aber auch Abschnitte schön hervorheben. Auch am Rand von Gartenwegen lassen sich mit diesen gefärbten Naturprodukten schöne Akzente setzen.

Gefärbt sind diese Produkte mit sogenannten Erdfarben, diese Schaden weder Mensch noch Pflanze. Jedoch bleichen diese an der Erdoberfläche mit der Zeit aus. Um die Farbe wieder aufzufrischen genügt es aber schon die Fläche etwas mit einem Rechen zu bearbeiten, denn die darunterliegende Schicht hat ihre Farbe noch. Rindenmulch sollte nach jeder Saison erneuert, beziehungsweise aufgefüllt werden, da dieser schneller verrottet als Hackschnitzel.

Besonders weißer Mulch wirkt sehr edel und unterstreicht die Farbenpracht der Gartenpflanzen. Da Mulch von Natur als sehr dunkel ist, ist die Farbpalette eher begrenzt. Der Farbraum der Hackschnitzel lässt dagegen kaum Wünsche offen.

Doch hier noch ein persönlicher Ratschlag: lieber nur in Maßen mit gefärbtem Mulch oder Hackschnitzeln arbeiten. Zu viel wirkt schnell aufdringlich.

Mit Knobi gegen Blattläuse

Posted on | Juli 23, 2013 | No Comments

Knoblauch ist eine regelrechte Wunderknolle. Er ist nicht nur gesund, er eignet sich auch als biologisches Pflanzenschutzmittel. Bio Gärtner verwenden ihn zum Schutz vor Blattläusen. Aber die Anwendungsweise ist viel vielfältig: als Kulturnachbar im Garten, zusammen mit Wasser versprüht, oder eine Zehe im Blumentopf sollen helfen.

Blattläuse sind der Feind eines jeden Gärtners. Haben sie erst einmal eine Pflanze belagert, so wird man sie schwer wieder los. Doch es muss nicht immer der Griff zu giftigen Sprays sein, der die Tierchen in die Flucht schlägt. Bio Gärtner müssen ohnehin ohne chemische Pflanzenschutzmittel auskommen, daher lässt sich von ihnen der ein oder andere gute Tipp für natürlichen Pflanzenschutz holen. Knoblauch soll eine echte allround Waffe gegen Schädlinge, vor allem aber gegen Blattläuse, sein.

Im Garten angepflanzt, soll er die benachbarten Pflanzen vor Schädlingen und Pilzbefall schützen. Man sagt, dass viele Tiere den Knoblauch einfach „nicht riechen“ können.

Auch Zimmerpflanzen lassen sich mit Knoblauch vor Blattläusen schützen. Dazu wird empfohlen eine Knolle in den Topf zu stecken. Der Geruch soll so im Topf bleiben, aber dennoch wirksam zur Abschreckung der Läuse sein. Dieser Tipp hilft aber nur vorbeugend.
Ist eine Pflanze erst einmal von Blattläusen befallen, soll es helfen zwei bis drei Zehen zu zerquetschen und in eine Sprühflache mit Wasser zu geben. Mit diesem Gemisch besprüht, sollen sich die Blattläuse schnell unwohl fühlen und die Pflanze verlassen.

Extratipp: Wer Knoblauch zu diesem Zweck nutzen möchte kann ihn ganz einfach anpflanzen. Einfach im Frühjahr einzelne Zehen in lockeren Boden stecken. Schon im Sommer gedeiht die Pflanze. Für die Ernte gilt, wie bei Zwiebeln, sobald die Blätter welk werden, kann geerntet werden.

Weitere Tipps für biologischen Pflanzenschutz unter bund-heidelberg.de.

Ein Gehirn für Bewässerungsanlagen

Posted on | Juni 19, 2013 | No Comments

Unberechenbares Wetter, wenig Zeit, unterschiedliche Pflanzen mit unterschiedlichen Anforderungen. Ein Garten kann oft viel Koordinationsarbeit bedeuten. Ein Bewässerungscomputer als elektronischer Helfer reduziert den Pflegeaufwand selbst von großen Gartenanlagen auf ein Minimum und spart damit dem Gärtner viel Zeit.

Bewässerungszeitpunkt und Bewässerungszyklen können mittels einem Bewässerungscomputers perfekt abgestimmt werden. Die Displays, die moderne Bewässerungscomputer mittlerweile mit sich bringen, sind kinderleicht zu bedienen und immer öfter Solarbetrieben, was Batterien unnötig macht. Aber auch bei Batterie betriebenen Modellen ist die Energieversorgung nicht selten für zwei Saisons gewährleistet.
Was den Bewässerungscomputer so attraktiv macht: eine durchdachte Konfiguration der Einstellungen und danach muss sich der Gärtner kaum noch Sorgen um die Bewässerung der Pflanzen machen. Zuverlässig und ganz von alleine schalten sich diese kleinen Wunderwerke eigenständig ein und aus. Die eingestellten Bewässerungsprogramme laufen zu den festgelegten Zeiten oder Intervallen zuverlässig an. So garantiert ein Bewässerungscomputer durch optimale Pflege perfektes Wachstum und verlässliche Resistenz der Pflanzen.

Verschiedene Programmvorschläge sind bei den meisten Bewässerungscomputern schon vorinstalliert. Sie können aber jederzeit vom Nutzer selbst neu eingestellt werden. So können die Einstellungen zum Beispiel unter Berücksichtigung des Wetterberichts für die kommenden Tage quasi maßgeschneidert auf die zu erwartenden Wetterverhältnisse und den Bedarf der Pflanzen getätigt werden. Die richtigen Zeitabstände, die Dauer der Bewässerungen, die Gießhäufigkeit und die Wassermenge sind so unabhängig voneinander zu steuern. Mit einem vorgesteckten Wasserverteiler am Hausanschluss ist außerdem die Bewässerung unterschiedlicher Teilbereiche des Gartens mit eigenen Geräten einfach steuerbar. So wird dann zum Beispiel der eine Teil des Gartens zwei Mal wöchentlich am Abend bewässert, während der andere mit nur halb so viel Wasservolumen jeden Morgen beregnet wird. Rasen, Beete, Blumen oder Bäume sind optimal ohne Arbeitsaufwand bewässerbar.

Kombiniert mit Regen- oder Bodenfeuchtesensoren können Bewässerungscomputer sogar bei wechselhaftem Wetter selbstständig reagieren. Regnet es besonders viel oder wenig, kann der Computer die Bewässerungsprogramme entsprechend anpassen. Ganz ohne Intervention von Menschenseite. So werden die Pflanzen bei viel Nässe nicht überwässert und es wird kein Wasser verschwendet. Auch wenn der Gartenbesitzer vielleicht gerade im Urlaub ist oder noch im Bett liegt. Ganz ohne dass es Arbeit kostet werden so auch Kosten und Ressourcen gespart.

Wir danken der Firma „Regenmeister“ aus Darmstadt für die umfassende und freundliche telefonische Beratung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bodenverbesserung durch Kalk

Posted on | April 23, 2013 | No Comments

In der Landwirtschaft und im gewerblichen Gartenbau ist die Kontrolle des pH-Wertes ein absolutes Muss. Der gemeine Hobbygärtner hat diesen wichtigen Aspekt der Gartenpflege selten wirklich im Bewusstsein. Dabei ist Bodenverbesserung ein wichtiges Thema. Mit dem kontrolliertem Einsatz von Kalk kann der Untergrund leicht wieder mobilisiert werden.

Mit einem optimalen pH-Wert im Garten wachsen Pflanzen besser, wirkt Rasen gesünder und auch Obst und Gemüse gedeiht ertragreicher. Bevor man sich dem Thema Bodenverbesserung widmet ist erst mal zu ermitteln ob das Erdreich nun zu sauer ist oder nicht. Teststreifen zur Einordnung des pH-Werts helfen hier unkompliziert und schnell.
Optimal für viele Kulturen ist ein „neutraler“ pH-Wert zwischen 6,5 und7,5 Dichtere Böden wie z.B. Lehm neigen zu höheren Werten. Sandige, lockere Untergründe liegen eher darunter.

Bodenverbesserung nie auf „gut Glück“

Bodenverbesserung durch Zugabe von Kalk

Bodenverbesserung durch Zugabe von Kalk

Ist der Hobbygärtner nun mit dem aktuellen Status vertraut sollte nicht blind Kalk zugegeben werden. Die meisten Präparate zur Bodenverbesserung geben auf der Verpackung Dosierungsempfehlungen die auf die Zusammensetzung des Produkts ausgelegt sind. Wer sich daran hält macht sicherlich keinen Fehler.
Natürlich ist eine Zugabe von Kalk das ganze Jahr über möglich.

Die Profis empfehlen aber meist dies im Frühjahr zu erledigen. So wird Unkraut im Wachstum gehemmt und Rasen bzw. Setzlinge gedeihen bereits in den ersten Wochen besser. Zugabe von Kalk zur Bodenverbesserung im Herbst verhindert vor allem das Wachstum von Moos auf Rasenflächen.

Das Zugeben von Kalk erleichtert Pflanzen den Zugang zu den im Boden gespeicherten Nährstoffen. Daher ist die Zugabe von Dünger nur in geringen Mengen erforderlich bzw. erst nach ca. drei Wochen ratsam.

Frühlingserwachen im Teich

Posted on | März 30, 2013 | No Comments

Nach einem derartigen Winter gibt es im Garten wieder einiges zu tun, doch bevor sich um das Grün gekümmert wird, sollten erst einmal die Teichbewohner versorgt werden. Diese erwachen im Frühling aus ihrer Winterruhe und auch der Teich braucht jetzt ein bisschen Pflege.

Ein Teich ist ein in sich geschlossenes Ökosystem, das vielen Lebewesen ein Zuhause bietet. Damit das Ökosystem im Gartenteich auch funktioniert, müssen ein Paar Dinge beachtet werden. Vor dem Winter wurden idealerweise Laub und abgestorbene Pflanzen aus dem Teich entfernt. Während dem Winter hat sich sicher wieder einiges angesammelt, was wieder aus dem Wasser gefischt werden muss. Auch eventuell gestorbene Fische müssen entfernt werden. Nach der Grundreinigung sollte die Wasserqualität geprüft werden. Wichtig sind vor allem der pH-Wert, Nitrit- und Nitratgehalt. Bei Bedarf Wasseraufbereitungsmittel verwenden. Auch die Pumpen und Filter sollten vor wieder Inbetriebnahme geprüft und gereinigt werden. Halten sich die Temperaturen wieder stabil über zehn Grad Celsius können neue Pflanzen und Fische in den Teich gesetzt werden. Bei der Fütterung der Teichbewohner ist nach der Winterruhe der verlangsamte Stoffwechsel zu bedenken. Die Fische anfangs nur wenig Füttern und von Zeit zu Zeit etwas mehr, bis sich der Stoffwechsel der Tiere wieder normalisiert hat. Füttert man zu viel riskiert man Krankheitsbefall.

Ist der Teich versorgt, warten im Garten noch viele Aufgaben im Garten. Aber mit diesen Schritten ist die Grundlage für einen schönen Teich geschaffen. In der Gartenzeitung sind nähere Infos zur Kontrolle der Wasserqualität nachzulesen

Garten anlegen: Vom Nichts zum Paradies

Posted on | März 5, 2013 | No Comments

Der Weg von einer wilden Wiese zu einem Traumgarten ist oft schwer. Die Frage ist: Wo anfangen? Wer vor der gleichen Frage steht, kann sich auf dem Blog einer nicht namentlich genannten Hobbygärtnerin wertvolle Tipps holen. Sie verwandelte ihren Garten von einem Nichts zu einem abwechslungsreichen Paradies. 

Gerade wer neu baut, steht auch nach fertiggestelltem Haus trotzdem vor unvollendeten Tatsachen. Dort wo einmal der Garten sein soll, ist nur Wildwuchs. Dann stellt sich die Frage: wo anfangen? So ging es auch einer Familie, die ihr Wohnhaus in einem Industriegebiet bauen ließ, um Wohnen und Arbeiten zu verbinden. Wie der Garten im Industriegebiet von einem Nichts zu einer vielfältigen Gartenlandschaft verwandelt wurde, ist in einem Blog dokumentiert. Durch viele Bilder vom Baugeschehen und der Entstehung des Gartens lassen sich Inspirationen und auch einige Tipps holen. Auch das Projekt „Gewächshaus“ ist übersichtlich aufgezeigt und lädt zum eventuellen Nachbau ein.

Richtig Kompostieren

Posted on | Februar 11, 2013 | No Comments

Kompost ist die ideale Nährstoffversorgung für alle Gartenpflanzen und ist absolut natürlich. Wer sowieso Spaß am Gärtnern hat, der kann sich seinen Kompost auch selbst herstellen. Man braucht dazu nur etwas Know-how. Leider sind Komposthaufen mit dem Vorurteil belastet, dass sie einen üblen Geruch verbreiten. Das ist aber nur der Fall, wenn der Kompost falsch angelegt wurde. Hier ein paar Tipps wo und wie man kompostieren sollte, dann stinkt’s auch nicht.

Komposthaufen leiden unter Ihrem schlechten Ruf echte „Stinker“ zu sein. Daher wird heute Kompost meist recht teuer im Einzelhandel gekauft, obwohl selbst gemachter Kompost völlig umsonst und genauso qualitativ sein kann. Wer beim Kompostieren ein Paar grundlegende Dinge beachtet, hat nach ca. 7 Monaten seinen eigenen Kompost.

Erste Regel um Gerüche zu vermeiden ist der richtige Standort und die Durchlüftung. Der Untergrund des Komposthaufens muss viel Flüssigkeit aufnehmen können, lockere Erde ist am besten geeignet – Beton oder festes Erdreich sind ungeeignet. Kann Flüssigkeit nicht abfließen ist nur eine logische Folge dass es zu Gerüchen kommt. Außerdem sollte am Standort Wind wehen, damit der Komposthaufen auf durch den Wind gelüftet werden kann. Die Durchlüftung ist nämlich das A und O des Kompostierens. Ein schattiges Plätzchen ist einem sonnigem vorzuziehen, da in der sonnige schneller Fäulnis entsteht.

Damit sich alles gut zersetzen kann braucht es viele Kleinstlebewesen, sogenannte Destruenten. Diese wühlen sich durch die organischen Abfälle und wandeln diesen zu Nährstoffreicher Komposterde um. Damit die Destruenten gute Bedingungen vorfinden sollte man den Komposthaufen nie zusammenpressen und darauf achten immer wieder lockere Schichten zur besseren Durchlüftung zu schaffen, beispielsweise mit Rasenschnitt. Auch die Zugabe von Kompost aus dem Vorjahr kann die Kompostierung unterstützen, da sich in dieser Erde noch viele Kleinstlebewesen befinden, die den Prozess unterstützen.

Grundsätzlich kann alles auf den Komposthaufen, was zu organischen Abfällen zählt. Dazu gehören Gartenabfälle (Blätter, Pflanzenschnitt…), Küchenabfälle (Obstschalen, altes Gemüse…) und auch Kleintier-Käfig-Einstreu darf in den Kompost. Baumschnitt und Größere Gartenabfälle sollten in gehäckselter Form auf dem Kompost gebracht werden. Nicht auf dem Kompost gehören Reste kranker Pflanzen, Straßenkehricht und auch keine Fleischreste. Wer Unkraut auf dem Kompost entsorgt kann damit rechnen, dass dieses in der Komposterde wieder Aufkeimt, da Samen erhalten bleiben.

Nun noch zum Behälter. Im Grunde braucht der Kompost kein Behältnis. Eine Konstruktion aus Holzlatten, die in recht breiten Abständen zueinander stehen erleichtert das Aufschichten und lässt trotzdem noch eine gute Belüftung zu. Geschlossene Konstruktionen neigen dazu Gerüche zu verbreiten,  da keine Luftzirkulation stattfinden kann und es in ihnen zu vermhrter Fäulnis kommt.

Quelle: kompost.de

Blühende Farbakzente im Winter

Posted on | Januar 23, 2013 | No Comments

Der Winter und der mitgebrachte Schnee versprühen ihren ganz eigenen Scharm im Garten. Eine geschlossene weiße Schneedecke sieht zum einen schön friedlich aus, dennoch ist der Wunsch nach dem ein oder anderen Farbklecks zwischen dem vielen weiß verständlich. Hier sind ein Paar Pflanzen zusammengefasst, die trotz eisiger Temperaturen und Schnee schön bunt blühen.

Wer liebt es nicht, wenn im Frühling und im Sommer Blumen sprießen, und der Garten viele Farben zeigt. Auch im Winter muss nicht auf den ein oder anderen Farbtupfen zwischen dem Schnee verzichtet werden. Es gibt einige Pflanzen die sich auch in den Wintermonaten farbenprächtig zeigen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Die Winterheide kommt besonders schön zur Geltung, wenn mehrere Pflanzen zusammen eine Fläche bilden. Ab Januar kann man sich trotz Schnee auf ihre zahlreichen Blüten freuen. Ihre Farben reichen von Weiß bis Purpurrot.
  • Der Winterschneeball ist eine wirklich pflegeleichte Heckenpflanze. Seine zart rosa Blüten öffnen sich oft bereits ab Oktober, je nach Art kann es auch Dezember werden, bis sich die ersten Blüten zeigen. In voller Blüte zeigt sich der Winterschneeball im März.
  • Je nach Sorte blüht die Christrose schon ab November (‚HGC Jacob’). Hier gibt es zahlreiche verschiedene Züchtungen. Dadurch ergibt sich nicht nur in der Optik eine große Auswahl, es lässt sich fast immer eine Sorte finden, die zur gewünschten Zeit blüht.
  • Eher selten ist der Liebesperlenstrauch, auch Schönfrucht genannt, in deutschen Gärten zu finden. Ab September trägt er Beeren in kräftigem lila. Diese sind zwar giftig, jedoch das sollte Gartenfreunde nicht vor diesem tollen Strauch abhalten. Der Stamm sollte im Winter vor Frost geschützt werden.
  • Ein weiterer Strauch der in den Wintermonaten (naja, ab September) seine Blüte trägt ist die Kornelkirsche. Aus ihnen entstehen glänzende kleine, rote Früchte (Kornellen). Diese sind essbar, aber sauer. Aus ihnen lässt sich beispielweise Marmelade kochen. Auch Vögel essen die Frucht gerne.
  • Für Rankhilfen, oder Säulen ist der Winterasmin bestens geeignet. Aber auch als Heckenpflanze ist der Winterjasmin sehr beliebt. Seine Blüten sind gelb und zeigen sich bei mildem Wetter im Dezember und blüht bis April.
  • Wenn im Februar noch eine dünne Schneedecke liegt zeigt sich der Winterling mit seinen fröhlich gelben Blüten.
  • Das Schneeglöckchen ist wohl der Klassiker unter den Blümchen, die sich trotz Schneedecke zeigen. Dennoch möchten wir es in unserer Aufzählung hier nicht außen vor lassen.
  • Je nach Sorte blüht die Hamamelsis, auch Zaubernuss genannt, in den Wintermonaten, noch vor dem Blattaustrieb. Neben ihrem prächtigen gelben Blütenstand verströmt sie außerdem auch einen angenehmen Duft.

Vielleicht konnten Wir Sie ja für den oder anderen Winterblüher begeistern, einige von ihnen sind wirklich Pflegeleicht und bereiten lange Freude.
Die jeweiligen Infos zu den Pflanzen haben wir aus der freien Enzyklopädie Wikipedia entnommen, die Zusammenstellung dieser wunderbaren Winterblühern haben wir auf bauemotion.de gefunden.

Bewässerung im Winter

Posted on | Dezember 26, 2012 | No Comments

Gehen winterharte Pflanzen im Winter trotzdem ein, sind diese meistens nicht erfroren, sondern vertrocknet. Wasser gibt es im Grunde schon genügend, jedoch in der falschen Form. Denn Schnee sickert nun einmal nicht ein. Über das Überleben des Winters einer Pflanze entscheidet die richtige Pflege während der kalten Jahreszeit.

Der Winter ist für viele Pflanzen eine lebensfeindliche Zeit. Oft überlebt ein gern gemochter Strauch oder auch die ein oder andere Kübelpflanze die Kälteperiode nicht. Mit dem richtigen Kow-how ist es aber gar nicht so schwer, die Pflanzen zu überwintern.

Da Pflanzen während dem Winter die Vitalfunktionen extrem herunterfahren sollte grundsätzlich die Wasserzufuhr auf ein Minimum reduziert werden. Das gilt sowohl für Kübelpflanzen, die in einen geschützten Raum gebracht werden, als auch für Gartenpflanzen und immergrüne Gewächse. Doch welche Pflanzen können draußen bleiben, und welche nicht? Einheimische, mitteleuropäische Pflanzen können in der Regel problemlos draußen überwintern. Nicht einheimische Pflanzen müssen vor Frost geschützt werden und kommen an einen trockenen, hellen und kühlen Ort im Haus, beispielsweise eine Kellerzimmer mit Fenster. Dünger brauchen die Pflanzen in der Regel nicht.

Zusatztipp: Den Gartenschlauch im Winter bestenfalls Ruhen lassen, da der Schlauch platzen kann, wenn Wasser darin gefriert. Man verwendet besser eine Gießkanne und Wasser aus dem Haus.

Quelle: gartenwelt.de

Gartenteich winterfest machen

Posted on | November 17, 2012 | No Comments

Der Winter steht vor der Tür und für Gartenbesitzer hängt der Wintereinbruch mit der ein oder anderen Arbeit zusammen. Besonders Teichbesitzer müssen vorsorgen, damit die lieben Fische nicht den Kältetod finden. Wer auf zwei Dinge acht gibt muss sich aber während dem Winter keine Sorgen um die Teichbewohner machen.

Wer einen Teich besitzt oder überlegt sich einen anzulegen muss wissen, dass es im Winter zwei Dinge gibt, die nicht vergessen werden dürfen. Die zwei wichtigsten Dinge um das Überleben vom Fischen und Pflanzen zu sichern sind eine ausreichende Teichtiefe und eine gesicherte Sauerstoffzufuhr.

Die Teichtiefe muss schon bei der Teichplanung bedacht werden. Um zu überwintern ziehen sich Fische in die Tiefe des Teichs zurück, denn bis zu einer Tiefe von 80 kommt die Kälte nicht durch, das hängt mit der Dichte des Wassers zusammen. Ist ein Teich nicht tief genug haben die Fische kaum eine Überlebenschance.

Der andere wichtige Punkt für die Überwinterung ist die Sauerstoffzufuhr. Bereits im Herbst sollte immer hingefallenes Laub herausgefischt werden bevor es absinkt. Auch abgestorbene Pflanzen sollten immer entfernt werden, denn verrottendes organisches Material benötigt für diesen Prozess Sauerstoff. Da der Gasaustausch des Wassers im Winter eingeschränkt ist, kann man mit diesem Ratschlag schon etwas bewegen, denn je weniger Sauerstoff für Zersetzungsprozesse verbraucht wird, desto mehr bleibt für die Fische. Ein weiterer Punkt um die Sauerstoffzufuhr zu fördern ist, eine geschlossene Eisdecke auf dem Wasser zu vermeiden. Auf keinen Fall ein Loch in die Eisdecke schlagen. Durch die Druckwelle erschrecken die Fische und kommen aus ihrer Winterruhe. Besser ist es heißes Wasser auf eine Stelle zu schütten, in die entstandene freie Fläche entweder einen Eisfreihater (speziell geformtes Styropor-Teil aus dem Teichzubehör) oder alternativ einen Gummiball legen. Diese schwimmen und halten durch die Elastizität die Fläche frei. Durch dieses Loch kann dann der Gasaustausch stattfinden.

Im Grunde ist das kein großer Aufwand und trotzdem sichern diese zwei Dinge das Überleben der Teichbewohner.

Hier zu unserer Quelle www.tippscout.de

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