Dein Garten

Pfiffige Ideen und Tipps für Hobby-Gärtner

Vertikutieren – Wohltat für den Rasen

Posted on | März 27, 2015 | No Comments

Das Vertikutieren ist eine Grundvoraussetzung für ein gutes Wachstum des Rasens. Mit wenigen vorbereitenden Maßnahmen können hervorragende Ergebnisse erzielt werden.
Wenn der Rasen in sattem Grün erstrahlt, schlägt das Herz des Kleingärtners höher. Er zeigt, dass die Pflegemaßnahmen erfolgreich waren. Gleichzeitig ist er ein deutlich sichtbares Aushängeschild, das die Kompetenz seines Besitzers untermauert. Eine wichtige Maßnahme zur Pflege des Rasens ist das Vertikutieren, das etwa zweimal im Jahr durchgeführt werden sollte.

Was Vertikutieren bewirkt

Vertikutieren ist für eine bessere Durchlüftung des Rasens wichtig. Durch den Senkrechtschnitt werden alte Mähreste, Moos und Verfilzungen aus dem Rasen entfernt. Gleichzeitig wird er ausgedünnt. Das Vertikutieren sorgt außerdem dafür, dass die Wurzeln Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff besser aufnehmen können.
Auf diese Weise wächst der Rasen besser und wird dichter und strapazierfähiger. Ein leuchtend grünes Gesamtbild ist die Belohnung für die intensive Pflege.Rasen vertikutieren

Timing ist gefragt

Wird der Rasen regelmäßig gepflegt, reicht es aus, ihn zweimal im Jahr zu vertikutieren. Dies sollte vor Beginn der Wachstumsphase im Frühling das erste Mal und ein weiteres Mal zu Beginn des Herbstes geschehen. Es kann durchaus möglich sein, dass auch mehrmaliges Vertikutieren notwendig wird. Ob dies der Fall ist, lässt sich auf einfache Weise herausfinden. Dazu wird ein Grubber durch die Grasnarbe gezogen. Bleiben Moos- oder alte Mähreste an den Zinken hängen, ist es an der Zeit zu vertikutieren.

Vertikutieren im Frühjahr

Sobald die Wachstumsphase beginnt, wird der Rasen vorbereitet. Gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum optimalen Ergebnis. Der Rasen braucht im Frühjahr einen stickstoffbetonten Dünger, der zum Wachstum anregt. Etwa zwei Wochen nach dem Düngen kann der Rasen das erste Mal auf etwa 4 Zentimeter Schnitthöhe gemäht werden. Nach weiteren zwei Wochen wird dann das zweite Mal gemäht. Anschließend ist der Rasen bereit für den Vertikutiervorgang. Da dieser Vorgang eine Strapaze für den Rasen darstellt, ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen durch Dünger eine wichtige Voraussetzung. Nur so kann er sich schnell erholen und gesund und kräftig nachwachsen.
Neben Vertikutieren im Frühjahr sollte im Herbst idealerweise nochmals so verfahren werden.

Korrekt vertikutieren

Ist der Rasen bereit für den Vertikutiervorgang, hängt alles vom Wetter ab. Der Boden sollte trocken sein, und es sollte noch keinen Bodenfrost geben. Nachdem der Rasen abgemäht ist, kann mit dem Vertikutieren begonnen werden. Dies geschieht in eine Richtung, möglichst gleichmäßig und ohne stehen zu bleiben. Beim nächsten Mal wird in entgegengesetzter Richtung vertikutiert. Der Vertikutierer muss so eingestellt werden, dass er keine Grasnarben herausreißen kann.
Ist der Vorgang abgeschlossen, braucht der Rasen eine gute Pflege, um sich schnell wieder davon zu erholen. Er sollte möglichst wenig betreten werden und nochmals mit stickstoffbetontem Dünger versorgt werden. Außerdem muss der Rasen gut gewässert werden, damit er sich schnell aufrichten und wieder nachwachsen kann.
Mehr Infos hier.

Elektro- oder Benzinvertikutierer? Gekauft oder geliehen?

Wer keinen Vertikutierer anschaffen möchte, hat die Möglichkeit, ein solches Gerät gegen eine geringe Ausleihgebühr im Baumarkt oder Gartenfachmarkt auszuleihen. Es lohnt sich aber durchaus, in ein eigenes Gerät zu investieren, wenn der Rasen öfter vertikutiert werden muss. Gute Vertikutierer sind bereits für weniger als 200 Euro im Handel erhältlich.
Elektro-Vertikutierer eignen sich vor allem für kleinere Rasenflächen. Etwas unpraktisch ist das Stromkabel, das durch die Messer schnell beschädigt werden kann. Es ist also Vorsicht geboten. Auch das geringe Eigengewicht kann einen Nachteil darstellen. Für größere Flächen sind Benzin-Vertikutierer auf jeden Fall besser geeignet. Sie sind außerdem schwerer und können dadurch auch trockene und sehr feste Böden sehr gut bearbeiten.

Der heimische Garten in der kalten Jahreszeit

Posted on | März 3, 2015 | No Comments

Zu dieser Jahreszeit sollte der heimische Garten schon winterfest gemacht worden sein. Es macht Sinn, eine Frostschutz-Plane für ein bepflanztes Hochbeet zu kaufen. So können die Pflanzen unbeschadet den Winter überstehen und im nächsten Jahr wieder ihre volle Pracht entfalten. Für schöne mediterrane Pflanzen kann die Unterbringung in einem Gewächshaus günstig sein. Alternativ können diese Pflanzen aber auch im Wintergarten oder einfach in der Wohnung überwintern. Wer auch im nächsten Jahr wieder Freude an seinen farbenfrohen Dahlien haben möchte, sollte die Knollen noch vor dem ersten Frost ausgegraben haben und möglichst dunkel lagern. Dafür ist ein Gewächshaus nicht so günstig. Am besten bringt man die wertvollen Knollen im Keller oder in einem dunklen Abstellraum unter. Diese können dann im nächsten Frühjahr nach den Eisheiligen wieder nach draußen gepflanzt werden. Man kann die Dahlien etwa zwei Monate vorher schon gerne in der Wohnung oder im Gewächshaus vorziehen. So kann man früh die erste Blüte erreichen.

Blonde Frau gießt Pflanzen im lackierten Hochbeet

Wer sein Hochbeet womöglich im Herbst komplett oder vielleicht zum Teil von Pflanzen befreit hat, kann die vorgezogenen Dahlien dann dort einbringen. So braucht man im nächsten Jahr nicht unbedingt neue Pflanzen für das Hochbeet zu kaufen. Je nach Art und Umfang des heimischen Gartens müssen vor dem Winter aber noch einige andere Dinge erledigt werden, um auch im nächsten Jahr für einen Augenschmaus zu sorgen. Sträucher und Hecken sollten zurecht geschnitten und die Rosen zurückgestutzt werden. So mancher Garten-Liebhaber sehnt sich vielleicht auch schon sehr danach, endlich ein letztes Mal für das Jahr den Rasen zu mähen. So sehr das Gärtnern auch Spaß machen mag, so kann man nach vielen Monaten ausgiebiger Pflanzen-Pflege wohl auch eine kleine Pause gebrauchen, um dann mit neuer Energie in die nächste Garten-Saison zu starten.

Im Herbst kommt für viele Gärtner noch das lästige Herbstlaub hinzu. Je nach Menge der Blätter sollte man schauen, ob man das Problem vielleicht mit einem Laub-Sauger oder evtl. mit dem Rasenmäher behebt. Ansonsten gibt es natürlich noch die meist aufwändigere Methode, das Ganze mit dem Laubbesen anzugehen. Es gibt im Herbst also noch etwas Arbeit im Garten zu erledigen, die sich aber im Hinblick auf das nächste Garten-Jahr durchaus lohnt! Denn wer schon im Herbst mitdenkt und seine Pflanzen gut für den Winter vorbereitet, der hat auch später noch Freude an seinen Lieblingen. Es wäre doch sonst zu schade, wenn man sich im nächsten Jahr nochmals neue Pflanzen kaufen müsste, obwohl man sich mit ein wenig Pflege diese Kosten hätte sparen können.

Gewächshaus aus Glas mit Blumen

Der Garten hat im Herbst aber nicht nur Verfall und Leere zu bieten. Weit gefehlt! Es gibt noch so einige hübsche Herbst-Pflanzen, die den Garten in seiner neuen Pracht erstrahlen lassen. Die bekanntesten Herbst-Blumen sind wohl die Astern mit ihren vielfältigen Farben und Formen. Es gibt diverse Sorten dieser tollen Blumen – sowohl ein- als auch mehrjährige Pflanzen. Da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Hübsche Erika-Pflanzen runden das Ganze noch ab und präsentieren sich auch den ganzen Winter über im Garten. Besonders bei Schnee sind diese Blumen hübsch anzusehen. So ausgezeichnet vorbereitet kann der Winter kommen.

Bäume richtig beschneiden: Die 7 wichtigsten Tipps

Posted on | Februar 7, 2014 | No Comments

Man sollte nicht einfach drauf los "schnippeln"

Man sollte nicht einfach drauf los „schnippeln“

Bald ist wieder Frühjahr. Es können wieder Bäume gepflanzt werden. Wer jetzt Setzlinge einkauft, sollte sich informieren, damit er nicht von Anfang an gravierende Fehler macht, und das Unterfangen (buchstäblich) fruchtlos bleibt.

1. Lernen Sie vorher von Fachleuten
Volkshochschulen, Gärtnereien, Kleingartenverbände und Co. bieten regelmäßig Kurse zum Thema Baumschnitt an. Lassen Sie sich fachgerecht einweisen, dann wird ihr Vorhaben später auch Früchte tragen. Auch Beratung im Bezug auf das richtige Handwerkszeug tut gut. Die richtige Astschere ist nur der Anfang. Eine zuverlässige Kettensäge, ein Spaten, eine Harke und einige andere Werkzeuge gehören zur Grundausstattung des Baumpflegers.

2. Überprüfen Sie die richtige Vorarbeit und das Werkzeug
Prüfen Sie gleich beim Kauf eines Setzlings, ob dessen Grundschnitt sauber umgesetzt wurde. Egal ob Laub- oder Nadelholz: Ein einziger falscher Schnitt kann alle späteren Bemühungen nutzlos machen. Kaufen Sie deshalb auch nur bei Spezialisten.
Wichtig ist außerdem das richtige Werkzeug. Klingen sollten ausreichend scharf sein. Vor dem Einsatz einer Kettensäge sollte diese gewartet und nach der Arbeit gereinigt werden. Abnutzungserscheinungen treten vor allem am Schneidwerk auf. Anbieter für Kettensägen-Ersatzteile, wie das fränkische Unternehmen Flexparts aus dem Spessart, empfehlen Schärfe und Spannung der Sägekette regelmäßig zu überprüfen. Nur so ist ein optimales und sicheres Arbeiten garantiert.

3. Machen Sie den Erstschnitt zum richtigen Zeitpunkt
Der erste Baumschnitt erfolgt nach dem Pflanzen: Den ersten Pflanzschnitt sollten Sie im ersten Frühjahr nach dem Pflanzen eines Setzlings machen. Beim Pflanzen im Frühjahr also sofort, ansonsten spätestens ein halbes Jahr nach dem Einpflanzen im Herbst.
Wichtig dabei: Achten Sie auf Vogelnester. Laut Bundesnaturschutzgesetz dürfen größere Eingriffe ausschließlich außerhalb der Vegetations- und Brutzeit getätigt werden.

4. Gehen Sie strategisch vor
Wählen Sie zuerst den Haupttrieb der Pflanze und kürzen diesen. Entfernen Sie alle „Konkurrenztriebe“. Wählen Sie maximal vier Leitäste. Diese sollten möglichst gleichmäßig um den Haupttrieb verteilt sein. Die Leitäste können nun circa um ein Drittel bis die Hälfte gekürzt werden. Ab dem zweitem Standjahr werden Seitentriebe um ein Viertel gekürzt,  der zweite Mitteltrieb und die Steiltriebe werden entfernt und der Haupttrieb gekürzt.

Um eine schöne Kronenform zu kreieren, sollten Sie die Äste so kürzen, dass die Seitentriebe und die mittige Stammverlängerung ein Dreieck ergeben. Je flacher dieses Dreieck ausfällt, desto runder wird sich die Krone mit der Zeit formen. Auch das An- und Abbinden mancher Bereiche kann helfen. Da reicht normalerweise maximal ein Kalenderjahr, damit die Form beibehalten wird.

5. Weniger abschneiden ist nicht mehr
Anfangs fällt das Stutzen schwer. Schneidet man doch so viele Ästchen ab. allerdings ist das für eine schöne Kronenform maßgeblich. Nach innen wachsenden Triebe sollten komplett entfernt werden. Einer von zwei sich kreuzenden Trieben sollte auch abgeschnitten werden. Die einzelnen Äste brauchen genug Luft und Licht, um wachsen zu können. Auch die ersten Blüten sollten Sie komplett entfernen. Grundsätzlich: Lieber etwas zu viel wegschneiden als etwas zu wenig.

6. Verarzten Sie Wunden fachmännisch
Entfernen Sie Äster immer vollständig. Schneiden Sie Wundränder sofort glatt. Schnittwunden, wie sie beispielsweise beim Entfernen von Obstbaumkrebs entstehen, sollten dringend geschlossen werden. Versiegeln Sie grundsätzlich alle Wunden am Baum, die größer als drei Zentimeter sind. Dazu wird ein Wundverschlussmittel benutzt, um das Eindringen von Krankheitserregern in den Baum zu verhindern.

7. Vermeiden Sie Ungeziefer
Raupen und Ameisen bedrohen oft die liebevolle Arbeit des Baumpflegenden. Ein Leimring, am besten schon im Herbst angebracht, kann hier Abhilfe schaffen. Austriebsspritzmittel helfen gegen lästige Spinnmilben, Schildläuse und Co..

Gemüse im Blumentopf

Posted on | September 19, 2013 | No Comments

Es gibt viele Gründe sich selbst sein Gemüse anzubauen. Sei es der Spaß am Gärtnern, das Wissen woher das Gemüse stammt oder auch der Wille zur Selbstversorgung – alle sind verständlich. Es braucht nicht einmal zwingend einen Garten um Herr über sein Gemüse sein. Ein Balkon reicht aus. Hier ein paar grundlegende Tipps, wie man Gemüse in Blumentöpfen ziehen kann. Sorten geeignet sind und was zu beachten ist, erfahren Sie im Folgenden.

Frisches Gemüse aus dem eigenen Anbau ist schon etwas Tolles. Aber ohne Garten? Gar kein Problem! Viele Gemüsesorten wachsen prächtig in Kübeln und bietet eine schöne Alternative zum Gemüsebeet. Auch ein Ziergarten lässt such durch ein paar Töpfe mit Gemüse erweitern. Und es muss kein neues Beet angelegt werden.

Geeignet ist, was wächst. Erprobt sind beispielsweise Tomaten, Paprika und auch „Unterirdisches“, was nicht zu tief unter die Erde dringt. Rundes, wie Kartoffeln oder Rote Beete, aber auch gewisse Karotten-Sorten können im Topf angebaut werden. Bohnen und Gurken ranken sich bekanntlich gerne an etwas nach oben. Zur Unterstützung Rankhilfen aufgestellt werden.

Beim Anbau gilt, was auf der Anbauanleitung steht, ist auch beim Topfanbau zu beachten. Nur auf die Bewässerung muss beim Topfanbau verstärkt geachtet werden, denn im Topf herrschen andere Rahmenbedingungen als im Gemüsebeet. Ein Topf trocknet schneller aus, aber es darf auch keine Staunässe entstehen. Große Behälter sind hier immer von Vorteil. Diese speichern das Wasser besser, geben reichlich platz für Wachstum und bieten auch bei Wind einen besseren Stand.

Zur Pflege kann Flüssigdünger verwendet werden. Mehrjährige Pflanzen brauchen aber nach einem Jahr neue Erde, auch wenn etwas Neues im Topf gepflanzt werden soll, empfiehlt es sich neue Erde einzubringen.

Gestaltung mit buntem Rindenmulch

Posted on | August 15, 2013 | No Comments

Die Verwendung von Rindenmulch im Garten hat viele Vorteile, Mulch speichert Feuchtigkeit und behindert das Wachstum von ungebetenem Kraut. Die einen lieben den Geruch von frischen Mulch, andere fühlen sich durch gestört. Für die, die ihn gern haben gibt es einen tollen Deko Tipp für den Garten: Farbigen Mulch.

Es gibt viele Möglichkeiten im Garten bunte Akzente zu setzen, aber nur wenige verbinden Nutzen und Optik. Rindenmulch ist eine gute Hilfe eine Unkrautbarriere aufzubauen, doch ist das braun des Mulchs nicht gerade spannend. Mit buntem Rindenmulch oder auch gefärbten Holz-Hackschnitzeln (für diejenigen die Mulch nicht gerne riechen) lassen sich ganze Beete, aber auch Abschnitte schön hervorheben. Auch am Rand von Gartenwegen lassen sich mit diesen gefärbten Naturprodukten schöne Akzente setzen.

Gefärbt sind diese Produkte mit sogenannten Erdfarben, diese Schaden weder Mensch noch Pflanze. Jedoch bleichen diese an der Erdoberfläche mit der Zeit aus. Um die Farbe wieder aufzufrischen genügt es aber schon die Fläche etwas mit einem Rechen zu bearbeiten, denn die darunterliegende Schicht hat ihre Farbe noch. Rindenmulch sollte nach jeder Saison erneuert, beziehungsweise aufgefüllt werden, da dieser schneller verrottet als Hackschnitzel.

Besonders weißer Mulch wirkt sehr edel und unterstreicht die Farbenpracht der Gartenpflanzen. Da Mulch von Natur als sehr dunkel ist, ist die Farbpalette eher begrenzt. Der Farbraum der Hackschnitzel lässt dagegen kaum Wünsche offen.

Doch hier noch ein persönlicher Ratschlag: lieber nur in Maßen mit gefärbtem Mulch oder Hackschnitzeln arbeiten. Zu viel wirkt schnell aufdringlich.

Mit Knobi gegen Blattläuse

Posted on | Juli 23, 2013 | No Comments

Knoblauch ist eine regelrechte Wunderknolle. Er ist nicht nur gesund, er eignet sich auch als biologisches Pflanzenschutzmittel. Bio Gärtner verwenden ihn zum Schutz vor Blattläusen. Aber die Anwendungsweise ist viel vielfältig: als Kulturnachbar im Garten, zusammen mit Wasser versprüht, oder eine Zehe im Blumentopf sollen helfen.

Blattläuse sind der Feind eines jeden Gärtners. Haben sie erst einmal eine Pflanze belagert, so wird man sie schwer wieder los. Doch es muss nicht immer der Griff zu giftigen Sprays sein, der die Tierchen in die Flucht schlägt. Bio Gärtner müssen ohnehin ohne chemische Pflanzenschutzmittel auskommen, daher lässt sich von ihnen der ein oder andere gute Tipp für natürlichen Pflanzenschutz holen. Knoblauch soll eine echte allround Waffe gegen Schädlinge, vor allem aber gegen Blattläuse, sein.

Im Garten angepflanzt, soll er die benachbarten Pflanzen vor Schädlingen und Pilzbefall schützen. Man sagt, dass viele Tiere den Knoblauch einfach „nicht riechen“ können.

Auch Zimmerpflanzen lassen sich mit Knoblauch vor Blattläusen schützen. Dazu wird empfohlen eine Knolle in den Topf zu stecken. Der Geruch soll so im Topf bleiben, aber dennoch wirksam zur Abschreckung der Läuse sein. Dieser Tipp hilft aber nur vorbeugend.
Ist eine Pflanze erst einmal von Blattläusen befallen, soll es helfen zwei bis drei Zehen zu zerquetschen und in eine Sprühflache mit Wasser zu geben. Mit diesem Gemisch besprüht, sollen sich die Blattläuse schnell unwohl fühlen und die Pflanze verlassen.

Extratipp: Wer Knoblauch zu diesem Zweck nutzen möchte kann ihn ganz einfach anpflanzen. Einfach im Frühjahr einzelne Zehen in lockeren Boden stecken. Schon im Sommer gedeiht die Pflanze. Für die Ernte gilt, wie bei Zwiebeln, sobald die Blätter welk werden, kann geerntet werden.

Weitere Tipps für biologischen Pflanzenschutz unter bund-heidelberg.de.

Ein Gehirn für Bewässerungsanlagen

Posted on | Juni 19, 2013 | No Comments

Unberechenbares Wetter, wenig Zeit, unterschiedliche Pflanzen mit unterschiedlichen Anforderungen. Ein Garten kann oft viel Koordinationsarbeit bedeuten. Ein Bewässerungscomputer als elektronischer Helfer reduziert den Pflegeaufwand selbst von großen Gartenanlagen auf ein Minimum und spart damit dem Gärtner viel Zeit.

Bewässerungszeitpunkt und Bewässerungszyklen können mittels einem Bewässerungscomputers perfekt abgestimmt werden. Die Displays, die moderne Bewässerungscomputer mittlerweile mit sich bringen, sind kinderleicht zu bedienen und immer öfter Solarbetrieben, was Batterien unnötig macht. Aber auch bei Batterie betriebenen Modellen ist die Energieversorgung nicht selten für zwei Saisons gewährleistet.
Was den Bewässerungscomputer so attraktiv macht: eine durchdachte Konfiguration der Einstellungen und danach muss sich der Gärtner kaum noch Sorgen um die Bewässerung der Pflanzen machen. Zuverlässig und ganz von alleine schalten sich diese kleinen Wunderwerke eigenständig ein und aus. Die eingestellten Bewässerungsprogramme laufen zu den festgelegten Zeiten oder Intervallen zuverlässig an. So garantiert ein Bewässerungscomputer durch optimale Pflege perfektes Wachstum und verlässliche Resistenz der Pflanzen.

Verschiedene Programmvorschläge sind bei den meisten Bewässerungscomputern schon vorinstalliert. Sie können aber jederzeit vom Nutzer selbst neu eingestellt werden. So können die Einstellungen zum Beispiel unter Berücksichtigung des Wetterberichts für die kommenden Tage quasi maßgeschneidert auf die zu erwartenden Wetterverhältnisse und den Bedarf der Pflanzen getätigt werden. Die richtigen Zeitabstände, die Dauer der Bewässerungen, die Gießhäufigkeit und die Wassermenge sind so unabhängig voneinander zu steuern. Mit einem vorgesteckten Wasserverteiler am Hausanschluss ist außerdem die Bewässerung unterschiedlicher Teilbereiche des Gartens mit eigenen Geräten einfach steuerbar. So wird dann zum Beispiel der eine Teil des Gartens zwei Mal wöchentlich am Abend bewässert, während der andere mit nur halb so viel Wasservolumen jeden Morgen beregnet wird. Rasen, Beete, Blumen oder Bäume sind optimal ohne Arbeitsaufwand bewässerbar.

Kombiniert mit Regen- oder Bodenfeuchtesensoren können Bewässerungscomputer sogar bei wechselhaftem Wetter selbstständig reagieren. Regnet es besonders viel oder wenig, kann der Computer die Bewässerungsprogramme entsprechend anpassen. Ganz ohne Intervention von Menschenseite. So werden die Pflanzen bei viel Nässe nicht überwässert und es wird kein Wasser verschwendet. Auch wenn der Gartenbesitzer vielleicht gerade im Urlaub ist oder noch im Bett liegt. Ganz ohne dass es Arbeit kostet werden so auch Kosten und Ressourcen gespart.

Wir danken der Firma „Regenmeister“ aus Darmstadt für die umfassende und freundliche telefonische Beratung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bodenverbesserung durch Kalk

Posted on | April 23, 2013 | No Comments

In der Landwirtschaft und im gewerblichen Gartenbau ist die Kontrolle des pH-Wertes ein absolutes Muss. Der gemeine Hobbygärtner hat diesen wichtigen Aspekt der Gartenpflege selten wirklich im Bewusstsein. Dabei ist Bodenverbesserung ein wichtiges Thema. Mit dem kontrolliertem Einsatz von Kalk kann der Untergrund leicht wieder mobilisiert werden.

Mit einem optimalen pH-Wert im Garten wachsen Pflanzen besser, wirkt Rasen gesünder und auch Obst und Gemüse gedeiht ertragreicher. Bevor man sich dem Thema Bodenverbesserung widmet ist erst mal zu ermitteln ob das Erdreich nun zu sauer ist oder nicht. Teststreifen zur Einordnung des pH-Werts helfen hier unkompliziert und schnell.
Optimal für viele Kulturen ist ein „neutraler“ pH-Wert zwischen 6,5 und7,5 Dichtere Böden wie z.B. Lehm neigen zu höheren Werten. Sandige, lockere Untergründe liegen eher darunter.

Bodenverbesserung nie auf „gut Glück“

Bodenverbesserung durch Zugabe von Kalk

Bodenverbesserung durch Zugabe von Kalk

Ist der Hobbygärtner nun mit dem aktuellen Status vertraut sollte nicht blind Kalk zugegeben werden. Die meisten Präparate zur Bodenverbesserung geben auf der Verpackung Dosierungsempfehlungen die auf die Zusammensetzung des Produkts ausgelegt sind. Wer sich daran hält macht sicherlich keinen Fehler.
Natürlich ist eine Zugabe von Kalk das ganze Jahr über möglich.

Die Profis empfehlen aber meist dies im Frühjahr zu erledigen. So wird Unkraut im Wachstum gehemmt und Rasen bzw. Setzlinge gedeihen bereits in den ersten Wochen besser. Zugabe von Kalk zur Bodenverbesserung im Herbst verhindert vor allem das Wachstum von Moos auf Rasenflächen.

Das Zugeben von Kalk erleichtert Pflanzen den Zugang zu den im Boden gespeicherten Nährstoffen. Daher ist die Zugabe von Dünger nur in geringen Mengen erforderlich bzw. erst nach ca. drei Wochen ratsam.

Frühlingserwachen im Teich

Posted on | März 30, 2013 | No Comments

Nach einem derartigen Winter gibt es im Garten wieder einiges zu tun, doch bevor sich um das Grün gekümmert wird, sollten erst einmal die Teichbewohner versorgt werden. Diese erwachen im Frühling aus ihrer Winterruhe und auch der Teich braucht jetzt ein bisschen Pflege.

Ein Teich ist ein in sich geschlossenes Ökosystem, das vielen Lebewesen ein Zuhause bietet. Damit das Ökosystem im Gartenteich auch funktioniert, müssen ein Paar Dinge beachtet werden. Vor dem Winter wurden idealerweise Laub und abgestorbene Pflanzen aus dem Teich entfernt. Während dem Winter hat sich sicher wieder einiges angesammelt, was wieder aus dem Wasser gefischt werden muss. Auch eventuell gestorbene Fische müssen entfernt werden. Nach der Grundreinigung sollte die Wasserqualität geprüft werden. Wichtig sind vor allem der pH-Wert, Nitrit- und Nitratgehalt. Bei Bedarf Wasseraufbereitungsmittel verwenden. Auch die Pumpen und Filter sollten vor wieder Inbetriebnahme geprüft und gereinigt werden. Halten sich die Temperaturen wieder stabil über zehn Grad Celsius können neue Pflanzen und Fische in den Teich gesetzt werden. Bei der Fütterung der Teichbewohner ist nach der Winterruhe der verlangsamte Stoffwechsel zu bedenken. Die Fische anfangs nur wenig Füttern und von Zeit zu Zeit etwas mehr, bis sich der Stoffwechsel der Tiere wieder normalisiert hat. Füttert man zu viel riskiert man Krankheitsbefall.

Ist der Teich versorgt, warten im Garten noch viele Aufgaben im Garten. Aber mit diesen Schritten ist die Grundlage für einen schönen Teich geschaffen. In der Gartenzeitung sind nähere Infos zur Kontrolle der Wasserqualität nachzulesen

Garten anlegen: Vom Nichts zum Paradies

Posted on | März 5, 2013 | No Comments

Der Weg von einer wilden Wiese zu einem Traumgarten ist oft schwer. Die Frage ist: Wo anfangen? Wer vor der gleichen Frage steht, kann sich auf dem Blog einer nicht namentlich genannten Hobbygärtnerin wertvolle Tipps holen. Sie verwandelte ihren Garten von einem Nichts zu einem abwechslungsreichen Paradies. 

Gerade wer neu baut, steht auch nach fertiggestelltem Haus trotzdem vor unvollendeten Tatsachen. Dort wo einmal der Garten sein soll, ist nur Wildwuchs. Dann stellt sich die Frage: wo anfangen? So ging es auch einer Familie, die ihr Wohnhaus in einem Industriegebiet bauen ließ, um Wohnen und Arbeiten zu verbinden. Wie der Garten im Industriegebiet von einem Nichts zu einer vielfältigen Gartenlandschaft verwandelt wurde, ist in einem Blog dokumentiert. Durch viele Bilder vom Baugeschehen und der Entstehung des Gartens lassen sich Inspirationen und auch einige Tipps holen. Auch das Projekt „Gewächshaus“ ist übersichtlich aufgezeigt und lädt zum eventuellen Nachbau ein.

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